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Dinslaken
Drei neue Elektroautos für die Stadt

Dinslaken. Verwaltung setzt die Smarts als Dienstfahrzeuge ein. Stadtwerke installieren weitere Ladestationen.

Läuft der Motor? Ja, er läuft. Und das Gaspedal muss nur ein bisschen gedrückt werden, schon setzt sich der kleine Flitzer in Bewegung. Zügig klettert die Nadel des Tachos auf 40, 50 Stundenkilometer. Ganz schön flott, dieser Smart, der durch einen Elektromotor angetrieben wird. Die Stadt hat drei dieser Fahrzeuge angeschafft. Sie stehen ab der nächsten Woche dann den Verwaltungsmitarbeitern der Kommune für Dienstfahrten zur Verfügung.

Von außen ist kein Unterschied zu erkennen, auch innen sieht alles wie bei einem vergleichbaren Wagen mit Verbrennungsmotor aus. Aber auf dem Kennzeichen dokumentiert ein großes "E" hinter den Ziffern den Unterschied. Denn der zusätzliche Buchstabe macht klar deutlich: das ist ein Elektrofahrzeug. Dafür musste allerdings die Straßenverkehrsordnung geändert werden. Und das könnte sich in Zukunft auszahlen. Wie Bürgermeister Dr. Michael Heidinger bei der Präsentation der Fahrzeuge im Burginnenhof berichtete, sei nämlich geplant, dass E-Fahrzeuge in Dinslaken kostenfrei parken dürfen. Dafür ist allerdings ein Ratsbeschluss notwendig, der noch folgen soll.

Mit den drei Elektro-Smarts vergrößert sich die Flotte der Stadt Dinslaken und der Stadtwerke auf fünf Elektrofahrzeuge. Zwei sind bereits seit September 2014 im Einsatz. Ein Auto kann an den Wochenenden über das Car-Sharing-Angebot "Ruhrauto e" angemietet werden. Wie Rüdiger Wesseling, Klimaschutzbeauftragter der Stadt, sagt, sei die Nachfrage aber gering.

Mit den drei umweltfreundlichen City-Flitzern will die Stadt Werbung machen, andere Autofahrer auf den Geschmack bringen. Damit mehr E-Fahrzeuge auf den Dinslakener Straßen zu sehen sind, müsse eine Infrastruktur vorhanden sein. So planen die Stadtwerke, drei weitere Ladestationen zu installieren.

Für Dienstfahrten eignen sich die Fahrzeuge, die mit einer voll geladenen Batterie 100 Kilometer weit kommen, so Kämmerer Dr. Thomas Palotz. Zudem verfügen die Autos über eine Energierückgewinnung. Tritt der Fahrer auf die Bremse, wird die Batterie aufgeladen, erläutert der Klimaschutzbeauftragte. Damit komme man problemlos durch die Stadt. Aber auch Fahrten nach Duisburg wären möglich, da sich dort Ladestationen befinden.

(mt)
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