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Dinslaken
Duell am Herd: Heidinger gegen Marquez

Dinslaken: Duell am Herd: Heidinger gegen Marquez
Das Kochduell zwischen Bürgermeister Dr. Michael Heidinger und Ursula Marquez unterhielt die Besucher auf dem Altmarkt. FOTO: Kunkel
Dinslaken. Ein Wettstreit gehörte zur "1. Dinslakener Kochwoche". Jury entschied auf ein Remis. Von Florian Langhoff

Der Altmarkt ist gut gefüllt, als sich Dinslakens Bürgermeister Dr. Michael Heidinger und Ursula Marquez, die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees aus Dinslakens französischer Partnerstadt Agen, an die Kochtöpfe begeben. Unter den Augen von Küchenmeister Fritz Ortmann machen sich die beiden Duellanten an den Vergleich ihrer Fähigkeiten in der Küche. Während Dinslakens Bürgermeister eine Entenbrust zubereitet, wagt sich Ursula Marquez an einen rheinischen Sauerbraten. "Das ist schon eine große Herausforderung", sagt Jürgen Weber, der Kopf hinter der Kochwoche.

Dabei bekommen sie Unterstützung von Claudia Wittstock (Albert-Schweitzer-Einrichtungen Dinslaken - ASE) und Cedric Alexandre (ALGEEI Agen). "Hier können auch noch die Zuschauer auf dem Platz etwas für Zuhause lernen", kommentiert Moderator Klaus Lasse das Geschehen auf der Bühne. Denn immer wieder gibt Fritz Ortmann den beiden Kochduellanten Tipps für die Zubereitung ihrer Speisen. Doch Gaumenfreunden warten nicht nur auf die Jury, die das von den Duellanten zubereitete Essen probieren und bewerten darf. Denn in den zahlreichen Ständen rund um den Altmarkt bieten die Gastronomen aus der Innenstadt besondere Speisen an. "Für vier bis sechs Euro kann hier jeder etwas zu essen bekommen", macht Klaus Lasse von der Bühne aus Werbung für das reichhaltige Angebot und so manchem den Mund wässrig.

Das reicht von Vorspeisen wie Feigen-Rucola-Quiches über Burger, Pasta, Pulled Pork, Tafelspitz oder Reibekuchen als Hauptgang bis hin zu diversen Desserts. "Ich habe jetzt schon unheimlich viele, leckere Sachen gegessen", kommentiert eine Besucherin das kulinarische Angebot. "Die Atmosphäre hier ist einfach toll", sagt eine andere über die Stimmung, die auf dem Altmarkt vorherrscht.

Vor allem die Albert-Schweitzer-Einrichtungen (ASE) zeigen auf der Veranstaltung, was sie können. Neben Reibekuchen mit Apfelmus und einer französischen Zwiebelsuppe aus der Küche der ASE wurden auch alle Marktstände und sogar die Küche auf der Bühne in den ASE-Werkstätten gefertigt. "Wir stellen vor allem Verpackungsmaterialien her, aber das Herz des Schreiners schlägt für Möbel", erklärt Jörg Claaßen, Leiter der ASE-Werkstätten. Gut 100 Beschäftigte arbeiten dort an der Holzverarbeitung. "Wir haben ja bei der ASE selbst Wohnungen und Büroräume, die wir mit Möbeln ausstatten. Aber wir arbeiten auch für Privatkunden", erklärt Jörg Claaßen. Die Einbauküche auf der Bühne zeigt, was die Beschäftigten in den Werkstätten in diesem Bereich alles leisten können, ebenso wie die Marktstände, die sonst auf dem ASE-Weihnachtsmarkt ihren Dienst tun und für die Kochwoche umgestaltet und neu verziert wurden.

In der Zwischenzeit sind auch Bürgermeister Heidinger und Ursula Marquez mit dem Kochen fertig. Das Serviceteam serviert Entenbrust und rheinischen Sauerbraten der Jury, deren Mitglieder an einem Tisch auf dem Altmarkt Platz genommen haben. Nach dem Essen entscheidet die Jury auf ein städtepartnerschaftliches Remis.

Quelle: RP
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