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Dinslaken
EBGS zeigt Ausstellung gegen Rechtsextremismus

Dinslaken. Auch der Brandanschlag im Hünxer Asylheim von 1991 wird thematisiert.

Der Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Hünxe, bei dem zwei libanesische Mädchen schwere Verletzungen erlitten, liegt 25 Jahren zurück. Auch daran soll eine Ausstellung erinnern, die unter dem Titel "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" in der Ernst-Barlach-Gesamtschule eröffnet wurde.

Die Schule will damit in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung die "Kultur des Erinnerns" pflegen und über die Gefahren rechtsextremistischer Bedrohung informieren. Die Zusammenstellung von Texten und Bildern, konzipiert von der Bonner Friedrich-Ebert-Stiftung, informiert über Ursachen und Folgen von Rechtsradikalismus und geht der Frage nach, was man dagegen tun kann. Erinnern, Aufklären und Präventionsmaßnahmen sind Schwerpunkte der Ausstellung.

Ein Teil davon ist auch dem Brandanschlag gewidmet, der in Hünxe am 3. Oktober 1991 verübt wurde. Zwei Mädchen wurden bei dem Anschlag damals schwer verletzt. Zu sehen ist in der Gesamtschule zum Beispiel ein Fernsehbeitrag, in dem nicht nur die Ereignisse von damals dargestellt werden, sondern auch die Opfer, heute erwachsene Frauen, zu Wort kommen. Die Ausstellung, die sich an Schüler der Klassen 9 bis 13 richtet, wurde am Montag im Beisein des stellvertretenden Bürgermeisters Eyüp Yildiz eröffnet und ist bis zum 7. Oktober zu sehen. Sie kann auch von externen Klassen besichtigt werden.

Kontaktaufnahme über das Sekretariat Telefon 02064 41130.

Quelle: RP
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