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Dinslaken
Ein neuer Übergang in die Altstadt

Dinslaken: Ein neuer Übergang in die Altstadt
In der nächsten Woche sollen die Arbeiten zur Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Straße beginnen. Los geht es mit der Baustelleneinrichtung. FOTO: Martin Büttner
Dinslaken. Anfang der kommenden Woche wird mit den Arbeiten für die Umgestaltung des Teilstücks der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Kolpingstraße und Am Rutenwall begonnen. Die Gesamtkosten für das Bauprojekt liegen bei 400.000 Euro. Von Heinz Schild

Der Umbau der Dinslakener Innenstadt schreitet voran. "Als nächster wichtiger Schritt wird die Friedrich-Ebert-Straße zwischen der Straße Am Rutenwall und der Kolpingstraße umgestaltet", wie Horst Dickhäuser, Pressesprecher der Stadt Dinslaken, gestern erklärte. Mit den Arbeiten soll Anfang der kommenden Woche begonnen werden, dann wird als erstes die Baustelle eingerichtet. Die Kosten liegen bei 400 000 Euro, es gibt einen Landeszuschuss von 70 Prozent.

Für das Vorhaben sind drei Monate Bauzeit eingeplant. Die Verwaltung geht davon aus, dass der Verkehr auf der Friedrich-Ebert-Straße davon nicht oder nur eingeschränkt betroffen sein wird. Im ersten Bauabschnitt soll der Bereich Am Rutenwall in Angriff genommen werden, danach werden die Bauarbeiten auf die gegenüberliegende Seite verlagert. Im dritten Schritt folgt der Bereich der Kolpingstraße. Hier wird mit Behinderungen des Verkehrs in der Altstadt gerechnet, das mögliche Ausmaß, so Dickhäuser weiter, hängt auch vom Fortschritt der Bauarbeiten auf dem ehemaligen Hackfort-Gelände ab, auf dem die Firma Tecklenburg einen Gebäudekomplex errichtet.

Durch den geplanten Übergang an der Friedrich-Ebert-Straße sollen die Neu- und die Altstadt besser miteinander verknüpft werden. Erweckt die Friedrich-Ebert-Straße im Bereich Am Rutenwall und Kolpingstraße gegenwärtig den Eindruck einer Barriere, so soll diese Wirkung verringert werden und eine bessert Querung der Straße möglich sein.

Die Verbindung zwischen dem Neutorplatz und der Altstadt wird als "grüne Achse" gesehen., wohingegen die Fußgängerzone der Neustraße und der Duisburger Straße als "steinerne Achse" bezeichnet wird.

Der geplante Ausbau sieht vor, die Fahrbahn, die gegenwärtig 12,85 Meter breit ist, auf 10,80 Meter (inklusive der beiden Radfahrwege) zu verkleinern. Dadurch wird Fußgängern künftig das Überqueren der Friedrich-Ebert-Straße in diesem Bereich erleichtert. Die eingesparte Fahrbahnbreite dient zur Vergrößerung der Gehwege an den beiden Seiten der Straße. Gegenwärtig liegen die Einmündungen von Kolpingstraße und Rutenwallweg einander versetzt gegenüber. Das soll geändert werden. Die neue Einmündung der Kolpingstraße wird so verlegt, dass sie künftig genau der Einmündung Rutenwallweg gegenüber liegt. Die Planer gehen davon aus, dass dadurch die Kreuzung deutlich übersichtlicher wird. Um die neue Einmündung anzulegen, wird die Fahrbahn der Kolpingstraße auf einer Länge von 35 Metern angepasst. Die Parkplätze bleiben erhalten, werden aber neu angeordnet.

Quelle: RP
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