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Heimat entdecken in Dinslaken
Ein Stück Heimat zum Mitnehmen

Heimat entdecken in Dinslaken: Ein Stück Heimat zum Mitnehmen
Dinslaken. Die Liebe zur eigenen Heimat ausdrücken, ein Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen oder als Souvenir verschenken. Cornelia Lesemeister erschafft mit Postkarten und "Happy Caps" Souvenirs aus Dinslaken. Von Florian Langhoff

Die Idee, ein Stück Heimat zum Mitnehmen zu schaffen, kam Cornelia Lesemeister aus einem Gefühl der Verbundenheit zur Stadt. "Ich wohne seit 35 Jahren hier und mag Dinslaken", sagt die Kunsthandwerkerin. Zuerst machte sie Fotos von verschiedenen Motiven in der Stadt. Schließlich stellte sie Kalender und Karten für den Förderverein der Jeanette-Wolff-Realschule her. "Dann kam mir die Idee: Mach doch sowas einfach mal für Dinslaken." Aus dieser Überlegung entstand dann eine bunte Palette von Postkartenmotiven, die markante Punkte auf dem Stadtgebiet zeigen. "Dann habe ich das irgendwann auch nach Voerde ausgeweitet und auch in Hünxe bin ich auf der Suche nach Motiven", erklärt Cornelia Lesemeister.

Mit diesen Motiven aus der Heimat gestaltet sie allerdings nicht nur Postkarten, sondern auch Notizblöcke und sogar ein eigenes Geschenkpapier, auf dem sich die Bilder wie in einem Mosaik aneinanderreihen. "Das wird natürlich gerade zu Weihnachten gerne genommen", erzählt sie. "Manche nehmen auch nur eine einzelne Bilderreihe daraus als Verzierung für ihre Geschenke." Auf jeden Fall gibt es so die Gelegenheit, ein kleines Stück Heimat zu verschenken, selbst wenn im Papier dann etwas ganz anderes steckt.

Allerdings kam Cornelia Lesemeister noch auf eine ganz andere Idee: bunt gestaltete Kronkorken, die sie "Happy Caps" nennt. Außen mit Magneten versehen finden sich im Inneren der kleinen Kunstwerke ebenfalls Bildmotive aus der Umgebung, oder Texte, die auf Städte oder Stadtteile hinweisen. Ein Herz mit Dinslaken oder Voerde dahinter gibt es. Oder Schriften wie "Lohberg ist schön", wobei Cornelia Lesemeister das "ö" durch ein freundlich lächelndes Smiley-Gesicht ersetzt hat. Aber auch Textkollagen, in denen sich alle Stadtteile wiederfinden gibt es im Inneren der Kronkorken. Der besondere Clou: Diese sind auf der Rückseite mit zwei Magneten versehen, von denen sich einer abnehmen lässt. "Damit kann man sie eigentlich überall befestigen. Zum Beispiel am Revers oder auch auf Präsenten", erklärt Cornelia Lesemeister.

Die Idee dazu kam ihr, als sie alle individuell gestalteten Enten für das Dinslakener Entenrennen fotografiert hatte. Jeder Teilnehmer konnte einen Kronkorken mit seiner Ente kaufen. Mittlerweile hat sie die die Idee der heimatverbundenen Kronkorken auch über die Stadtgrenze hinaus exportiert. Mit anderen Motiven gibt es diese mittlerweile nicht nur im benachbarten Duisburg, sondern auch auf den Ostfriesischen Inseln Norderney und Langeoog zu kaufen. Und auch mit individuellen Motiven kann man die magnetischen Kronkorken bekommen. Doch die Motive aus Dinslaken bleiben für Cornelia Lesemeister etwas Besonderes: "Ich finde es gut, die Stadt bekannt zu machen. Dinslaken ist schließlich schön", sagt sie. Zu kaufen gibt es ihre Stücke primär über ihre eigene Internetseite:

Quelle: RP
 
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