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Voerde/Hünxe
Eine Party für die gesamte Familie

Voerde/Hünxe: Eine Party für die gesamte Familie
Fools Errant waren eine der sechs Gruppen. die für gute Stimmung beim Publikum sorgten. FOTO: Heiko Kempken
Voerde/Hünxe. Gut 3000 Besucher feierten beim "Rock am See" mit Gitarrenmusik und in guter Stimmung.

Harte Gitarrenriffs tönen über das Gelände des Strandbads Tenderingssee, das sich für "Rock am See" zu einem wahren Festivalgelände entwickelt hat. Dort, wo sonst die Besucher des Standbades auf Handtüchern und Decken liegen und die Sonne genießen, stehen jetzt die Gäste des Musikfestivals und lassen sich von der Bühne mit Rockmusik beschallen. Gut 3 000 Gäste haben sich auf den Weg zum Badesee zwischen Voerde und Hünxe gemacht, um am Festival teilzunehmen. "Die Karten waren nach knapp sechs Wochen komplett ausverkauft", erzählt Miriam Wiberny vom Organisatorenteam. Ein Umstand, mit dem die Veranstalter des Festivals natürlich sehr gut leben können. "Damit sind wir sehr zufrieden. Das einzige, was uns etwas Sorgen bereitet hat, war das Wetter", erklärt Miriam Wiberny.

Doch auch das spielt am Festivaltag mit. Zwar sind am Himmel einige Wolken zu sehen, doch die Temperaturen liegen im sommerlichen Bereich, ohne dabei zu heiß zu sein. Und so füllt sich das Gelände am Nachmittag relativ schnell mit Besuchern. Die erleben einen ganz besonderen Auftritt der Schüler der Rockschule Bocholt. Mit Coverstücken begeistern die Jungmusiker souverän das Publikum und bekommen für ihren Auftritt jede Menge Applaus. Über den dürfen sich auch die anderen Bands freuen. Käpt'n Moby stürmen die Bühne mit rockigen Gitarrenklängen und deutschsprachigen Liedtexten. Klänge, zu denen vor der Bühne sofort getanzt wird. Etwas weiter von der Bühne entfernt lässt man es eher ruhig angehen. Hier wird geplaudert und die Musik im Hintergrund wahrgenommen. "Die Atmosphäre hier ist immer wieder toll", schwärmt eine Besucherin im Gespräch mit einem Begleiter. Dabei zeigt ein Blick auf den Sandstrand mit dem für das Festival abgezäunten Zugang zum Wasser, dass "Rock am See" mehr ist, als ein gewöhnliches Rockfestival. Es ist ein Familienfest.

Für die Kinder stehen hier Hüpfburgen bereit und einige vergnügen sich mit Spielzeugen im Sand am Strand. Die jungen Festivalgäste spielen Fangen oder bauen gemeinsam Sandburgen. Doch auch einige der erwachsenen Festivalgäste haben es sich auf dem sandigen Untergrund gemütlich gemacht. Auf Handtüchern und Decken sitzen sie zwischen dem Festivaltreiben auf der einen und dem Wasser des Tenderringssees auf der anderen Seite und genießen die Musik und die besondere Atmosphäre des Rockfestivals am Standbad.

Dabei ist "Rock am See" immer auch ein Stück weit feiern für den guten Zweck. Traditionell kommen die Einnahmen aus dem Rockfestival am Tenderringssee nämlich der Kinder- und Jugendarbeit zu Gute. "Bisher gingen die Gelder immer an eine Einrichtung. Dieses Jahr wollen wir sie auf mehrere Einrichtungen in der näheren Umgebung verteilen. Welche das sind, wird aber erst später bekannt gegeben", sagt Miriam Wiberny vom Organisatorenteam des Festivals.

Die 3 000 zahlenden Besucher des Festivals haben sich mit ihrer Eintrittskarte und den Wertmarken also nicht nur selbst einen schönen Nachmittag und Abend gekauft, sondern gleichzeitig noch etwas Gutes getan. Dafür erwartet die Besucher eine besondere Überraschung als Höhepunkt des Abends. "Es wird zwischen den letzten beiden Bands ein Feuerwerk geben", verrät Miriam Wiberny. Davon wissen viele der Besucher allerdings noch nichts. Doch einige sind sich auch schon vor dem Höhepunkt des Abends sicher, dass sie im kommenden Jahr wieder mit dabei sein wollen, wenn das "Rock am See"-Festival wieder stattfindet.

(fla)
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