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Voerde
Ellenberger kritisiert Änderung der Bäderordnung

Voerde. Kritisch zum Entwurf einer neuen Bäderordnung für Voerde äußert sich Werner Ellenberger, parteiloser Kandidat der letzen Kommunalwahl. Obwohl die Verwaltung zugebe, dass es in der Vergangenheit keine nennenswerten Vorkommnisse gegeben habe, schlage sie vor, die Bäderordnung im Hinblick auf Flüchtlinge neu zu formulieren. In der geänderten Bäderordnung soll stehen, dass man in Voerder Bädern niemanden sexuell belästigen dürfe.

Hier würden Selbstverständlichkeiten aus dem allgemeinen Strafrecht in einer Bäderordnung geschrieben, wo sie nicht hingehörten. Dadurch, dass man diese Formulierung in ausgewählte Sprachen übersetze, trage man nach der Auffassung von Ellenberger zur Stigmatisierung von Flüchtlingen und fremdsprachigen Personengruppen bei. Es sei nicht die Aufgabe einer Bäderordnung, Nachhilfe im Strafrecht zu erteilen.

Quelle: RP
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