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Dinslaken
Elspass schafft Arbeitsplätze für Flüchtlinge

Dinslaken. Das Autohaus beschäftigt Sow Alpha Oumar und Fattah Nafeh. Caritas sucht weitere Firmen.

"Hallo, ich bin der Kai." Der erste Kontakt mit den neuen Arbeitskollegen läuft völlig problemlos. Sow Alpha Oumar und Fattah Nafeh sind aus ihrer Heimat Guinea und Syrien geflohen, leben seit einiger Zeit in Dinslaken. Und sie wollen arbeiten. Diese Möglichkeit bietet sich ihnen nun. Als Folge der Beschäftigungskonferenz, die die Caritas vor rund vier Wochen veranstaltete, können die beiden Männer jetzt im Autohaus Elspass anfangen.

Eingesetzt werden sie in der Fahrzeugaufbereitung, hier machen die Neuwagen Station, bevor sie an die Kunden ausgeliefert werden. Es ist für die beiden Männer ein Anfang. Und für Karl-Heinz Elspass ist das der beste Weg, die Menschen, die aus ihren Heimatländern nach Deutschland geflohen sind, zu integrieren. Doch bis es soweit ist, bis ein Flüchtling eine Arbeit aufnehmen kann, dauert es. Wie Guido Busch von der Caritas berichtet, bemühen sich Jobcenter und Ausländerbehörde, doch ist die Hürde noch recht hoch. Das ganze Verfahren müsste entschlackt, die Bürokratie heruntergefahren werden.

Die Firma Elspass gehört zu den ersten, die Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Bodo Hardel, bei der Caritas für die Vermittlung zuständig, berichtet noch von der Firma Stauden Becker, bei der ein Mann aus Nigeria untergebracht werden konnte. Die Beschäftigungskonferenz diente dem Kennenlernen, jetzt werden in unterschiedlichen Firmen Praktikumsstellen angeboten. Dabei schaut die Caritas, ob Bewerber und Firma zusammenpassen. In diesem Fall ist es mehr. "Wir können sie gebrauchen", sagt Karl-Heinz Elspass dazu, warum es nicht nur Praktikumsplätze sind. Firmen, die Arbeitsplätze oder Praktikumsstellen zur Verfügung stellen möchten, können sich mit der Caritas in Verbindung setzen.

Ansprechpartner ist Bodo Hardel, Telefon 02064 12797.

(M.T.)
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