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Dinslaken
Entwicklung in Lohberg: CDU will konkrete Antworten

Dinslaken. Die CDU will es nun genauer wissen. Wie berichtet, hatten die Christdemokraten Bürgermeister Dr. Michael Heidinger wegen der schleppenden Entwicklung der Wohn- und Gewerbeflächen auf dem ehemaligen Lohberger Zechengelände kritisiert.

Der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Reinhard Wolf hatte der CDU daraufhin vorgeworfen, dass sie nicht wisse, wovon sie rede. Jetzt hat die CDU-Fraktion eine Anfrage an den Bürgermeister auf den Weg geschickt, wie viele Kaufverträge für Grundstücke im Wohn- und Gewerbecluster bisher geschlossen worden sind, wie viele Baugrundstücke bereits vermarktet und wie viele Baugenehmigungen bisher erteilt worden sind.

Zudem hat die CDU-Fraktion den Eindruck, dass die planerischen Leistungen innerhalb der Verwaltung sowie durch beauftragte externe Fachberater, in keinem Verhältnis zu den bisher erkennbaren privaten Investitionen stehen. Sie fragt deshalb, welche Bemühungen seitens der städtischen Wirtschaftsförderung zur Vermarktung der Gewerbeflächen auf dem ehemaligen Zechengelände unternommen werden und wie viele Firmen- oder Investorenkontakte an die Eigentümerin in den letzten zwei Jahren weitergeleitet worden sind.

Außerdem fragt sie, wie hoch der für Dinslaken durchschnittliche Gewerbesteuerertrag für das gesamte Gewerbe- und Industrieareal auf dem ehemaligen Zechengelände kalkuliert werden kann und wie hoch die derzeitigen jährlichen Grundbesitzabgaben für die gewerblichen Flächen sowie für die Wohnbauflächen sind und wie diese sich im Rahmen einer entsprechenden Bebauung und Nutzung entwickeln könnten.

(jöw)
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