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Voerde
Entwicklungskonzepte in Arbeit

Voerde: Entwicklungskonzepte in Arbeit
Die ehemalige Pestalozzischule in Voerde-Mitte. Das Gelände soll zu einem attraktiven Wohnstandort entwickelt werden. FOTO: Heiko Kempken
Voerde. Das ehemalige Gelände der Pestalozzischule soll zu einem Wohnstandort werden. Teilnehmer des Investorenwettbewerbs können noch bis zum 11. Februar an ihren Entwürfen feilen. Von Petra Keßler

Vor mehr als einem Monat endete die Frist für den Investorenwettbewerb zur Entwicklung des Geländes der ehemaligen Pestalozzischule. Mehrere Bewerber hätten sich darum "qualifiziert" beworben und seien nun dabei, Entwürfe zu erarbeiten, wie Wilfried Limke erläutert. Wieviele es sind und ob zu dem Kreis der Teilnehmer auch Wohnungsbaugesellschaften gehören, dazu machte der Planungsdezernent mit Verweis auf das nicht öffentliche Verfahren keine Angaben. Die Stadt möchte das einstige Grundschulgelände in Voerde-Mitte bekanntlich verkaufen und es zu einem städtebaulich "attraktiven und bedarfsgerechten" Wohnstandort entwickelt sehen. Dies wurde so auch als Wettbewerbsziel formuliert.

Laut Limke hat es einen ersten Ortstermin gegeben, bei dem Fragen beantwortet wurden. Noch bis zum 11. Februar haben die Wettbewerbsteilnehmer Zeit, ihr Gesamtkonzept zu erstellen. Die Stadt "hofft auf spannende Ergebnisse". Der Standort brauche eine entsprechende Qualität, und einzig nach diesem Kriterium werde der Wettbewerb auch entschieden, da der Kaufpreis ja bereits feststehe. Mit ihrer Bewerbung hätten die Teilnehmer am Investorenwettbewerb deutlich gemacht, dass sie den zu zahlenden Betrag angenommen haben, erklärt Voerdes Planungsdezernent. Für zirka 2,2 Millionen Euro will die Stadt das Grundstück veräußern. Der Investor soll das rund 15 300 Quadratmeter große Gelände baureif machen.

Die Stadt hat in einem Anforderungskatalog Bedingungen für die Fortentwicklung des im Sommer 2014 aufgegebenen Schulstandortes festgesetzt. Ein wichtiges Kriterium ist dabei eine "qualitätsvolle" Wohnbebauung. Außerdem hat die Stadt in ihrer Ausschreibung die Vorgabe gemacht, dass eine mindestens zweigeschossige Bauweise entlang der Bahnhofstraße vorgesehen ist und mindestens ein Stellplatz je Wohneinheit vorgehalten werden muss. Ein bedeutender Aspekt ist der Baumbestand, der sich auf dem ehemaligen Schulgelände oder direkt daran angrenzend befindet. So gilt es, einzelne ortsbildprägende oder besonders bedeutsame Bäume zu erhalten und in den Planungen zu berücksichtigen.

Aktuell sind in der alten Grundschule Flüchtlinge untergebracht. Bis es soweit ist, dass das Gelände dort baulich entwickelt wird, werde der Standort für die Akutversorgung der Menschen mit Wohnraum nicht mehr beansprucht, erklärt Limke. Im zweiten Quartal dieses Jahres will die Stadt die Fläche freimachen können. Der an der Stelle geltende Bebauungsplan muss entsprechend der Planungen geändert und angepasst werden.

Quelle: RP
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