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Dinslaken
Etwa weniger Besucher bei den DIN-Tagen

Dinslaken: Etwa weniger Besucher bei den DIN-Tagen
FOTO: Markus Joosten
Dinslaken. Die Abendveranstaltungen waren gut besucht, tagsüber war allerdings weniger los - so eine erste Bilanz.

Gemischt fiel die erste Bilanz zu den Din-Tagen gestern bei Din-Event-Chef Jörg Springer aus. Großartige Stimmung habe abends an der Bühne am Altmarkt geherrscht, auch die Riesenrutsche sei gut besucht gewesen - dafür hätten tagsüber etwas weniger Menschen die Din-Tage besucht. Die Hitze könnte ein Grund für den leichten Rückgang sein, meint Springer - oder ein allgemeiner Trend. Auch die Weseler PPP-Tage hätten ein Drittel weniger Besucher gehabt. Der Altmarkt hingegen sei abends aus allen Nähten geplatzt, zeitweise habe die Stadt sogar den Zugang wegen Überfüllung sperren müssen. "Und dass der ganze Altmarkt 'Purple Rain' singt - so etwas habe ich noch nie erlebt", schwärmt Springer.

Kritik übten viele Bürger am Standort des Kindertrödels und der Jugend-Din-Tage. Beides fand zum zweiten Mal am Rutenwall statt und war nicht durchweg gut besucht. Eigentlich ein guter Standort, wie Springer findet, weil beide Veranstaltungen von der Struktur her zusammen gehören. Dabei sei es noch nicht einmal so, dass alle Einzelhändler am ursprünglichen Trödel-Standort auf der Neustraße nun mehr Umsatz machten. Einige klagen laut Springer auch über weniger Kundenfrequenz. In Zeiten steigender Sicherheitsanforderungen allerdings "möchte ich den sehen, der die Verantwortung übernimmt, wenn beim Trödel auf der Neustraße Panik ausbrechen würde", gibt er zu bedenken. Damals hätten viele Passanten über die Enge auf dem Weg zwischen den Bühnenstandorten geklagt - nun schimpften andere über die recht ereignisarme Strecke. Aus Sicherheitsgründen dürfe man nicht an allen Stellen der Neustraße Stände platzieren, so der Din-Event-Manager. "Und da, wo wir durften, haben wir es gemacht."

(aha)
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