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Dinslaken
Fahrschule Janssen mit neuem Inhaber

Dinslaken: Fahrschule Janssen mit neuem Inhaber
Michael Rothenhöfer (rechts) - hier mit seinem Kollegen Hans-Werner Husemann - arbeitet seit 2009 als Fahrlehrer für Janssen. FOTO: Martin Büttner
Dinslaken. Michael Rothenhöfer hat zum 1. Juli die Fahrschule von Axel Geisler übernommen. Weiterer Fahrlehrer wird gesucht. Von Hendrik Gaasterland

Eine neue Einrichtung, ein frischer Anstrich, ein anderer Boden und eine renovierte Decke - im Inneren der Fahrschule Janssen an der Schillerstraße hat sich einiges getan. Jedoch stand nicht nur in der Aufmachung der Fahrschule, die es seit dem Jahr 1963 gibt, in den vergangenen Wochen eine Veränderung an. Auch auf dem Chefsessel nimmt inzwischen ein anderer Mann Platz: Michael Rothenhöfer übernahm zum 1. Juli das Unternehmen von Axel Geisler, der die Fahrschule zuvor 20 Jahre lang geführt hatte. "Wir haben die Fahrschule komplett renoviert, aber an unserer Philosophie wird sich dadurch nichts ändern. Die Fahrschule ist dafür bekannt, gute Arbeit zu leisten und dabei soll es auch bleiben", meint der 58 Jahre alte Neu-Inhaber.

Rothenhöfer hatte seit 2009 für Janssen gearbeitet und als Anfang des Jahres das Angebot von Geisler kam, sein Nachfolger zu werden, musste der 58-Jährige nicht lange überlegen. "Ich kannte die Fahrschule und wusste, was hier los ist. Nach 48 Stunden habe ich meine Zusage gegeben."

Alle Seiten waren an einer internen Lösung interessiert, damit die Fahrschule nicht in fremde Hände gerät. "Das hätte niemand gewollt", berichtet Rothenhöfer, für den sich nun als Selbstständiger kaum etwas verändert hat. Und seinen ehemaligen Chef sieht er auch noch, denn Geisler konzentriert sich seit der Übernahme im Büro direkt nebenan um die Betreuung der Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU).

Zwei weitere Fahrlehrer und drei Angestellte im Büro beschäftigt Rothenhöfer zurzeit, um rund 200 Fahrschüler im Jahr auszubilden. Am liebsten würde der neue Chef noch einen vierten Fahrlehrer einstellen, doch die Suche gestaltet sich schwierig, weil der Markt seiner Meinung nach leer gefegt sei. "Natürlich muss man auch mal am Samstag arbeiten und unter der Woche kann es auch spät werden. Aber man lernt auch immer wieder neue Leute kennen und man hat Kontakt zu jungen Menschen, wodurch man selbst jung und auf der Höhe der Zeit bleibt", sagt der 58-Jährige über seinen Beruf, in dem es in Dinslaken viele Mitbewerber gibt. "Die Konkurrenz ist wie überall groß. Aber dies belebt auch das Geschäft und ich denke, dass wir bei Janssen einen guten Job machen. Wenn Leute, die vor Jahrzehnten hier ihren Führerschein gemacht haben, jetzt ihre Kinder zu uns schicken, dann können wir die vielen Jahre nicht so schlecht gewesen sein", so Rothenhöfer.

Die Anforderungen an die Fahrschüler sind im digitalen Zeitalter anders geworden. Die Bögen gibt es nicht mehr, heutzutage bereitet man sich am PC oder auf dem Smartphone auf die theoretische Prüfung vor.

Die Schüler können aber auch bei Janssen lernen, von 10 bis 19 Uhr ist das Büro für fachspezifische Auskünfte durchgehend besetzt. Alle Fahrlehrer nehmen über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus an Weiterbildungen teil, um immer auf dem neuesten Stand zu sein. Das Büropersonal wird ebenfalls geschult. Seit 2011 setzt Janssen im Fuhrpark auf Audi, was bei den Kunden gut ankommt: "Das zieht auch noch mal Schüler an. Man kann also sagen, dass wir für die nächsten Jahre ganz gut aufgestellt sind", meint Rothenhöfer.

Quelle: RP
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