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Dinslaken
Falsche Umweltplakette: Bußgeld

Dinslaken. Ordnungskräfte kontrollieren auch in Dinslakens Außenbezirken.

Man sollte meinen, es habe sich herumgesprochen, dass nur noch Autos mit grüner Umweltplakette in Dinslaken wie in anderen Kommunen fahren dürfen. Es sei denn, die Besitzer haben eine Ausnahmegenehmigung. Beim Kontrollieren von Parksündern gucken die Mitarbeiterinnen der Stadt nicht nur auf den Beleg aus dem Parkscheinautomaten, sondern auch auf die an der Windschutzscheibe angebrachte Plakette.

Vergangenes Jahr wurden 51 Verfahren gegen Pkw-Besitzer ohne passende Vignette eingeleitet, die in 35 Fällen in Bußgeldverfahren mündeten. Aber nicht nur in der City sind die Damen des Verkehrsaußendienstes auf Streife.

Auch in den verschiedenen Dinslakener Ortsteilen müssen uneinsichtige Autofahrer mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung rechnen. Das galt und gilt auch für den Jahnplatz in Hiesfeld. Die Stadt versucht trotz des beträchtlichen Kontrollaufwands flexibel auf Bürgerhinweise und Beschwerden zu reagieren.

Beschwerden von Bürgern wegen teils rücksichtsloser Falschparker kommen zuhauf. Die Jagd auf sie ist ein einträgliches Geschäft. Die im vergangenen Jahr verhängten Verwarn- und Bußgelder summierten sich auf einen sechsstelligen Betrag. Nicht so ganz profitabel ist der Einsatz des Radarwagens, der inzwischen in zwei Schichten besetzt ist und der auch außerhalb der regulären Dienststunden blitzt.

Immerhin, so erklärt die Stadtpressestelle in Rathaus, sei im vergangenen Jahr auch dabei ein eher niedriger sechsstelliger Betrag in die Dinslakener Stadtkasse gespült worden.

Quelle: RP
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