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Dinslaken
Feste à la Carte - damit der Kunde sich freut

Dinslaken: Feste à la Carte - damit der Kunde sich freut
Gudrun Höver-Kazur hat sich vor fünf Jahren mit ihrem Kleinunternehmen selbstständig gemacht. FOTO: Martin Büttner
Dinslaken. Gudrun Höver-Kazur übernimmt mit ihrem Kleinunternehmen die Planung von Feiern. Gekocht wird in der Küche des Kunden. Von Hendrik Gaasterland

Gudrun Höver-Kazur bezeichnet sich selbst als eine leidenschaftliche Köchin, die ihre Freude daran hat, Gäste in ihrem eigenen Haushalt mit Leckereien zu verwöhnen und mit Freunden und mit der Familie Feste zu feiern. Die 51-Jährige präsentiert ihre Kochkünste aber nicht nur im eigenen Bekanntenkreis, sondern bietet seit nunmehr fünf Jahren etwas ganz Besonderes mit ihrem Kleinunternehmen "Feste à la Carte" an. Sie organisiert individuell gestaltete Feste für bis zu 30 Personen ganz nach dem Geschmack ihrer Kunden.

Möchten Gastgeber bei Feiern im privaten Rahmen nicht nur in der Küche stehen und für Nachschub sorgen, dann sind sie bei Gudrun Höver-Kazur an der richtigen Stelle. Denn damit ihre Auftraggeber von Anfang an entspannt feiern und sich unbelastet um die Gäste kümmern können, ist es bei "Feste à la Carte" möglich, aus einem Baukastensystem mit verschiedenen Komponenten das eigene Fest zu gestalten.

Gudrun Höver-Kazur bespricht zunächst mit den Gastgebern den Anlass oder das Motto des Festes, übernimmt nach einem Küchencheck dann die Planung, besorgt gegebenenfalls Geschirr, Service und die Dekoration, geht die Zutaten selbst einkaufen, bereitet das Essen vor Ort in der Küche des Kunden zu und räumt auch am nächsten Tag, wenn es gewünscht wird, noch auf. "Die Aufträge, die ich erhalte, sind ganz unterschiedlich und ganz individuell. Das sind sie bei den Mitkonkurrenten zwar auch, aber durch das Persönliche, wenn ich bei den Menschen vor Ort in der Küche das Essen zubereite, ist es eine ganz andere Idee, die dahintersteckt", sagt die 51-Jährige, die eine anfängliche Skepsis der Kunden nachvollziehen kann. Schließlich waren sie es doch, die bisher die Mühen auf sich nahmen, ein Fest zu organisieren. Dass sie sich aber dank "Feste à la Carte" jetzt ganz auf ihre Gastgeberrolle konzentrieren können, ist zwar zunächst neu und ungewohnt, kommt aber bestens an.

"Meine Küche zu überlassen, fiel mir etwas schwer. Aber das Ergebnis war gigantisch, lecker, leicht. Ich hatte keine Arbeit und war total relaxt und hatte einen schönen Arbeit", schrieb zum Beispiel Roswitha Scholz in das Gästebuch von Gudrun Höver-Kazur.

"Ich war in anderen Berufszweigen unterwegs, aber habe immer gespürt, dass etwas anderes stattfinden soll", erinnert sich die 51-Jährige an die Zeit, als sie überlegte, sich mit ihrer Idee selbstständig zu machen. Durch das Projekt "Gründen im Team" standen ihr 2009 zwar Experten zur Seite und stellten eine optimale Starthilfe dar, dennoch verging noch ein Jahr, bis sie tatsächlich ohne großes Kapital ihr Kleinunternehmen gründete. Inzwischen erhält Gudrun Höver-Kazur Aufträge aus der gesamten Region und lässt als Haushaltwissenschaftlerin noch ressourcenerhaltende Aspekte bei der Umsetzung der Feste einfließen.

Bei der Kostenfrage versucht sie immer, abhängig von der Zusammenstellung des Auftrags, faire preisliche Pakete zu schnüren. "Am besten ist es, wenn für beide Seiten eine Win-win-Situation entsteht. Der Kunde soll den Glanz in den Augen haben und sich auf das Fest freuen, gleichzeitig muss ich aber auch davon leben können", sagt Gudrun Höver-Kazur, die ihr Wissen und ihre Kochkünste als Dozentin am Katholischen Bildungsforum in Wesel ebenfalls noch weitergibt.

Kontakt Dipl. oec. troph. Gudrun Höver-Kazur, Telefon: 0151 50974633, E-Mail: Feste.ala.Carte@gmx.de

Quelle: RP
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