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Dinslaken
Flüchtlinge wegen Windpocken verlegt

Dinslaken. Dass sich seit kurzer Zeit nur noch einige wenige Flüchtlinge in dem zur Notunterkunft umgewandelten früheren Kindergarten an der Taubenstraße aufhalten, haben Anwohner mit Besorgnis zur Kenntnis genommen. Sie befürchten, dass die Flüchtlinge an diesem Standort nicht mehr von der Caritas betreut werden und auch nicht mehr mit Lebensmitteln versorgt werden.

"Die Betreuung geht natürlich weiter", erklärte gestern Caritasdirektor Michael van Meerbeck auf Nachfrage der RP. Die gegenwärtigen Veränderungen sind nach seinen Worten auf Windpocken zurückzuführen. Weil ein Kind von dieser Krankheit betroffen ist, gelten Quarantäne-Bestimmungen. Deshalb wurden die rund 60 Landesflüchtlinge von der Taubenstraße in die Sammelunterkunft am Hardtfeld verlegt. Eine Gefahr bestehe für die Bevölkerung nicht. In den Räumen an der Taubenstraße sind vorübergehend elf kommunale Flüchtlinge untergebracht worden. Diese kochen für sich selbst, betreut werden sie weiterhin von der Caritas. Sind die neuen Häuser an der Fliehburg fertiggestellt, was in kurzer Zeit der Fall sein wird, werden sie dorthin verlegt. Michael van Meerbeck bekräftigte sein Angebot, dass Anwohner sich bei Fragen in Zusammenhang mit der Flüchtlingsunterbringung und -betreuung stets an die Caritas wenden können.

(hsd)
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