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Dinslaken
Flüchtlingskinder in der Schule

Dinslaken. Seit 2015 ist viel gemeinsam auf den Weg gebracht worden. Es fehlt aber an Dolmetschern.

Um Flüchtlingskinder in der Schule ging es bei einem Erfahrungsaustausch im Haus der offenen Tür für Kinder in Lohberg. Die Veranstaltung im Rahmen des Projektes zum Weiterentwickeln der kommunalen Bildungslandschaft brachte viele Akteure an einen Tisch: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte aus dem offenen Ganztag und der Schulsozialarbeit, Mitarbeiterinnen und Ehrenamtliche des Caritasverbandes in der Fliehburg sowie weitere Beteiligte wie das Kommunale Integrationszentrum des Kreises.

In ihrer Begrüßung lobte die Erste Beigeordnete Christa Jahnke-Horstmann das bisher Geleistete: "Was die Beteiligten seit Anfang des Jahres 2015 gemeinsam auf den Weg gebracht haben, um unseren neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen den schnellen Einstieg in unser Schulsystem zu ermöglichen, ist aller Ehren wert." Vor welchen konkreten Herausforderungen die Akteure dabei standen, machte Maik Runberger, Sozialplaner in der Stadtverwaltung, deutlich: "Neben den gestiegenen räumlichen und personellen Bedarfen sind, wenn man etwa bedenkt, dass viele neu zugewanderte Kinder und Jugendliche durch ihre Erlebnisse traumatisiert sind."

In Arbeitsgrup pen tauschten die Teilnehmer ihre bisher gemachten Erfahrungen aus. Viele Teilnehmer erwähnten dabei den großen Wissensdurst der Kinder und Jugendlichen beim Erwerb der deutschen Sprache.

Als problematisch wurde von einigen Teilnehmern der Mangel an dringend benötigten Dolmetschern beschrieben, die in schwierigen Situationen oder auch bei Elternabenden helfen könnten, Sprachbarrieren zu überwinden. Vorgeschlagen wurde von der Runde deswegen, einen Dolmetscherpool aufzubauen, der flexibel auf den entsprechenden Bedarf reagieren kann.

Quelle: RP
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