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Dinslaken
Flüchtlingsunterkünfte: Baustopp bleibt bestehen

Dinslaken. Vertreter der Stadt Dinslaken und des Caritasverbandes kamen gestern zusammen, um über die Konsequenzen des Baustopps, den die Verwaltung für die Flüchtlingsunterkünfte Im Hardtfeld und an der Fliehburg verhängt hat, zu sprechen. So gehe es darum zu klären, was von der Caritas, die für die Stadt Dinslaken die Flüchtlinge betreut, veranlasst worden sei, welche Verträge eingegangen worden seien, erklärte Thomas Pieperhoff, Sprecher der Dinslakener Verwaltung, auf Nachfrage.

Auch soll geklärt werden, welche Schadensersatzansprüche von Firmen gestellt werden könnten, wenn Aufträge, die an diese Firmen bereits vergeben worden sind, storniert werden. Zudem sollen Gespräche mit den betroffenen Firmen geführt werden, ob Kompensationslösungen möglich sind, wie Pieperhoff weiter sagte. Er bekräftigte, dass der Baustopp weiter bestehen bleibt. Im Hardtfeld ist ein neuer Gebäudekomplex für die Flüchtlingsunterbringung im Landschaftsschutzgebiet entstanden. Dies war nur möglich aufgrund von Erleichterungsvorschriften, die allerdings zeitlich auf drei Jahre begrenzt sind. Mit deren Ablauf müsste das Gebäude dann Ende 2019 wieder abgerissen werden. Angesichts gesunkener Flüchtlingszahlen und einer momentanen Überkapazität an freien Plätzen ging Thomas Pieperhoff gestern nicht davon aus, dass mit einer Befreiung von den gesetzlichen Bestimmungen über den Drei-Jahres-Zeitraum hinaus gerechnet werden könnte.

(hsd)
 
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