| 00.00 Uhr

Dinslaken
Fotoausstellung über Plastikmüll im Museum

Dinslaken. Mit seinem "Cleanriverproject.de" macht Stephan Horch, Fotodesigner und Künstler sowie Freizeitpaddler, mittels Fotokunst auf den zunehmenden Plastikmüll in Flüssen aufmerksam. Die Sonderausstellung ist bis zum 9. Januar im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, in Duisburg-Ruhrort zu sehen.

Auf seiner Reise mit dem Kajak auf dem Rhein von Basel nach Amsterdam sammelt Stephan Horch vorbeischwimmenden Müll ein. Pro zweistündiger Paddeltour kommt im Durchschnitt ein gelber Sack mit Plastikmüll zusammen. Bevor er ihn an Land ordnungsgemäß entsorgt, werden die Fundstücke visuell in Szene gesetzt und fotografiert. Die großformatigen Fotos hängen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in der Herrenschwimmhalle, wo auf dem Boden ein Flussgrund mit Kieseln und Müll nachempfunden ist.

Die kuriosesten Fundstücke sind unter anderem eine alte Schreibmaschine und mehrere Flaschenpost-Exemplare. Der größte Fund ist ein Schlauchboot für vier Personen, der witzigste Fund ist der Schuh einer Barbiepuppe. Die Besucher haben die Möglichkeit, die Sonderausstellung "Tausend und eine Flaschenpost", eine Rauminstallation von Joachim Römer, in der Galerie anzuschauen.

www.binnenschifffahrtsmuseum.de

(pk)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Dinslaken: Fotoausstellung über Plastikmüll im Museum


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.