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Voerde
Frauen auf der Suche nach Toleranz

Voerde. kfd-Gruppen des Dekanats Dinslaken feierten Jubiläum ihres Diözenverbands.

Das Jubiläum ihres Diözesanverbands feierten die kfd-Gruppen des Dekanats Dinslaken mit einem Bibelprojekt. Wie andere Frauengemeinschaften im Bistum hatten sie einen Umschlag mit einer Bibelstelle und einer festgelegten Woche erhalten. Ihr Los: eine Passage aus dem Markus-Evangelium - die Begegnung Jesu mit der kananäischen Frau.

So trafen sich rund 60 Frauen aus dem ganzen Dekanat in der Sankt Elisabeth-Kirche in Walsum-Vierlinden. Gemeinsam mit der Musikerin Mechthild Schlichtmann feierten sie dort einen lebendigen Gottesdienst, der die Bibelstelle und auch die Gottesmutter Maria musisch-spirituell in den Blick nahm. Beim Treffen im Kardinal-von-Galen-Haus ging es musikalisch weiter mit Volksliedern und Schlagern.

Einen angeregten Austausch gab es auch bei der Abschlussveranstaltung des Bibelprojekts. Frauen verschiedener Konfessionen und Religionen waren dazu in Sankt Peter Spellen zusammengekommen: katholische Frauen aus dem Dekanat Dinslaken, Mitglieder der evangelischen Frauenhilfe Spellen und Friedrichsfeld sowie muslimische Frauen. Das Dekanatsteam mit Gaby Müller, Irmgard Jordans, Ingrid Beekmann und Pastoralreferentin Christina Rind hatten die Veranstaltung unter der Überschrift "Toleranz im eigenen Handeln" vorbereitet.

Da konnte jede Frau für sich überlegen, wie tolerant sie wirklich ist - zunächst anhand eigentlich einfacher Beispiele wie das Aufhängen von Wäsche am Sonntag oder das Tragen von Piercings. Dass nebenbei auch das Kopftuchtragen von muslimischen Frauen ein Thema war, trug mit dazu bei, andere Sichtweisen kennenzulernen und besser zu verstehen.

Quelle: RP
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