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Dinslaken
Friedensdorf-Pakete für Armenien

Dinslaken: Friedensdorf-Pakete für Armenien
Die Lkw werden mit Hilfsgütern beladen. Dann geht's zum Flughafen nach Düsseldorf und weiter in Richtung Kaukasus. FOTO: FI
Dinslaken. Das Friedensdorf beendet die große Spendenaktion für dieses Jahr.

Montag, 8.45 Uhr. Die letzten 20 Paletten der Friedensdorf-Paketaktion werden per Hubameise in der Lagerhalle der Kinderhilfsorganisation nah ans Hallentor gebracht. Wenig später trifft der Lkw für die Fahrt zum Düsseldorfer Flughafen ein. Der Fahrer rangiert den Laster rückwärts in die große Halle, Friedensdorf-Mitarbeiter und Praktikanten verladen mehrere Hundert Pakete für Tadschikistan, dazu Hilfsgüter in das große Fahrzeug. Für die Aktiven in der Halle endete damit die Paketaktion 2017, Heute startet der Charterflieger gen Armenien und Tadschikistan. Bis vor dem Fest werden dann über 4600 Pakete im Kaukasus und in Zentralasien verteilt, zusammen mit anderen Hilfsgütern sind es 2017 immerhin 80 Tonnen Winterhilfe.

Diese Hilfe ist für arme Familien, alte Menschen und Kinder in Waisenhäusern entscheidend. Weil deutschlandweit hier unzählige Helfer gepackt haben, kommen die Menschen dort besser über den Winter. In Armenien und Tadschikistan ist für sie Brennmaterial knapp, in der Folge machen ihnen Energiekosten Sorgen. Ebenso fehlt vielen Geld für dringend benötigte Lebensmittel.

So hat sich der Einsatz aller Unterstützer und des Friedensdorfs gelohnt. In den letzten Novemberwochen waren Verantwortliche der Paketaktion bei täglichen Fahrten zu Schulen, Kindergärten oder Gemeinden unterwegs. Und ohne die vielen Privatleute, die ihre Pakete mit dem Auto zur Friedendorf-Zentrale brachten, würde die Hilfsaktion in dieser Größenordnung auch nicht gelingen.

Nachdem der beladene Lkw an der Halle gen Düsseldorf abgefahren ist, steht jetzt bereits der nächste große Hilfstransport an. Noch vor Weihnachten wird ein Fahrzeug mit Kleidung, Rollatoren und medizinischen Hilfsmitteln für Rumänien gepackt. Der Rumänien-Hilfstransport macht sich dann in den ersten Januartagen auf die 1500 Kilometer lange Wegstrecke. Insgesamt konnte Friedensdorf International 2017 mehr als 103 Tonnen Hilfsgüter weltweit in Länder von Usbekistan bis Angola verschicken.

Quelle: RP
 
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