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Dinslaken
Für Kinder die beste Bildung von Anfang an

Dinslaken. 120 städtische Kita-Mitarbeiterinnen werden seit vier Jahren regelmäßig geschult.

Die beste Bildung für unsere Jüngsten - das braucht auch im Elementarbereich mehr als guten Willen und Kinderliebe. Aus diesem Grund haben sich alle sieben städtischen Kindertageseinrichtungen in Dinslaken 2013 auf den Weg gemacht, ihre pädagogische Arbeit weiter zu verbessern und sich dabei für die Einführung des "Early Excellence"-Konzeptes entschieden. Das bedeutet auf Deutsch und frei übersetzt: "Beste Bildung von Anfang an". Das international anerkannte Qualitätskonzept gilt als innovatives Konzept in der frühkindlichen Bildung und ist mittlerweile auch im deutschen Bildungswesen fest verankert. Er wird bereits in mehr als 500 Kitas bundesweit umgesetzt. Die 120 städtischen Kita-Mitarbeiterinnen werden bereits seit vier Jahren kontinuierlich intensiv und teamübergreifend im Tandem mit je einer Leitungskraft in jährlichen Fortbildungsmodulen geschult und fachlich begleitet. Sechs Kita-Leiterinnen wurden ein Jahr lang zu ECC-Beraterinnen in Stuttgart und Hannover ausgebildet.

Das Konzept beruht auf drei Grundprinzipien: 1. Jedes Kind ist exzellent. Nicht die Defizite, sondern die Stärken und Fähigkeiten jedes Kindes stehen im Mittelpunkt. Das Kind hat im Kita-Alltag die Chance, seine Neigungen und Stärken selbst herauszufinden und erfährt dabei die bestmögliche Unterstützung und Begleitung auf seinem eigenen Lernweg. Jedes Kind erhält so eine individuelle Förderung bei der es nicht darum geht, all das nachzuholen, was noch nicht so richtig funktioniert. Wichtiger als die Analyse der Defizite ist der Blick auf das Kind mit all seinen Potenzialen, die es zu entwickeln gilt.

2. Eltern sind die Experten ihrer Kinder: Die Eltern werden in den Bildungsprozess ihrer Kinder einbezogen und arbeiten eng mit den Kita-Fachkräften zusammen. Gemeinsam mit den Eltern wird versucht, jedes Kind ganz gezielt zu fördern, die Familie zu unterstützen und sich gemeinsam über die Entwicklung des Kindes auszutauschen. Zwischen Eltern und Erzieherinnen soll so eine enge Bildungs- und Erziehungspartnerschaft entstehen. 3. Die klassische KiTa wandelt sich zu einem Kinder- und Familienzentrum: Die Kindertageseinrichtung öffnet sich in den Sozialraum und wird zum Treffpunkt für die ganze Familie. Es gibt eine intensive Zusammenarbeit mit Vereinen und Institutionen in der Nachbarschaft. Familienunterstützende Angebote werden auf den Weg gebracht. Mit Early Excellence werden in der Elementarerziehung Grundlagen geschaffen, Kindern umfassende Teilhabechancen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft zu ermöglichen. Die praktischen Erfahrungen und viele positive Rückmeldungen von Eltern und Mitarbeiterinnen zeigen, dass dies ein geeignetes pädagogisches Qualitätskonzept für gelingende frühkindliche Bildung ist.

Quelle: RP
 
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