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Voerde
Gelaufene Meter für einen schönen Schulhof

Voerde. Auf der Anlaufbahn, die im abgesperrten Bereich am Bürgerhaus Friedrichsfeld hin zu einem Sandbett führt, stehen die Athleten bereit. Mit blauen T-Shirts, auf denen "Grundschule Friedrichsfeld" zu lesen ist, und Klebeschildern mit Nummern und Namen auf der Brust machen sich die Schüler der Grundschule Friedrichsfeld bereit für den Absprung.

Georg Schneider, der die Veranstaltung "Sport im Ort" im Jahre 2002 ins Leben gerufen hatte, kommentiert am Mikrofon, lässt das Publikum rund um die Bahn die jungen Athleten anfeuern.

Die rennen teilweise zielstrebig los und versuchen, auf eine möglichst hohe Weite zu kommen. Andere halten beim Anlauf noch einmal kurz an und hüpfen dann eher locker in die Sandgrube. "Es geht um die Kinder, ums Mitmachen und natürlich steht der Spaß im Vordergrund", sagt Georg Schneider. Deswegen dürfen auch alle Kinder bis elf Jahre mitmachen.

Auf die Teilnehmer warten Urkunden mit individuellem Foto und, wenn sie zu den besten Springern gehören, auch eine ganze Palette von tollen Preisen. Vor allem aber sollten sie eine möglichst große Weite erzielen, weil sie damit auch Geld für ihre Schule verdienen können. "Für jeden gesprungenen Meter gibt es von den Sponsoren einen Euro für die Schule", berichtet Georg Schneider.

Zum Glück sind viele Grundschüler mit dabei. "Wir hatten 125 angemeldet, aber es kommen immer noch welche dazu", sagt Grundschulleiterin Ursula Frembgen-Bergmeier: "Ich schätze, es sind etwa 180 von unseren 285 Schülern beim Wettbewerb mit dabei."

Die Schulleiterin hofft, dass ihre Schüler die 1000-Meter-Marke knacken werden. Dann soll mit dem Geld der Schulhof der Grundschule ansprechender gestaltet werden. "Die Kinder sind ganz gut mit dabei und ich denke, sie werden das schaffen", so die Schulleiterin.

(fla)
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