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Dinslaken
Gelungene Premiere für Comedy-Rodeo

Dinslaken: Gelungene Premiere für Comedy-Rodeo
Tim Perkovic präsentiert Comedian Johannes Steuding. FOTO: Heiko Kempken
Dinslaken. Fünf Künstler stellen sich dem Publikum, einer gewinnt: Tim Perkovic präsentiert neues Format.

Was haben ein Student, eine Bauchtänzerin und ein Marokkaner gemeinsam? Sie standen am Samstagabend im voll besetzten Theater Halbe Treppe in Lohberg beim Comedy-Rodeo auf der Bühne. Das Prinzip der neuen Veranstaltungsreihe ist einfach: Jeden Monat stellen sich fünf Künstler aus der Comedy-Szene dem Publikum, einer von ihnen zieht in das Finale im Juni ein. In jeder Show wird ein Überraschungskünstler zu Gast sein, der außer Konkurrenz läuft.

Die Idee hatte Moderator Tim Perkovic, der das Comedy-Rodeo gemeinsam mit Diana Wynen organisiert, schon vor fünf Jahren. Am Samstag war die Premiere. Eine tolle Unterhaltungsshow möchte Perkovic den Zuschauern bieten - und das ist ihm und seinen Gästen auch gelungen.

Den Auftakt machte Johannes Steuding aus Erfurt. Der Newcomer der Szene arbeitet gerne mit optischen Täuschungen, deshalb sehe man dem großgewachsenen Studenten auch nicht an, dass er eigentlich Bodybuilder sei - die Muskeln seien bloß langgezogen.

Mit "Ohne dich schlaf ich heut Nacht nicht ein" heizte die Schlagersängerin Mary, die bereits im Fernsehgarten aufgetreten ist, den Zuschauern ein. Mitreißend war auch der Auftritt von Tatiana Perez. "Ich bin keine Transe, an mir ist alles echt", stellte sie gleich klar und erklärte, dass sie aufgrund ihrer russischen, kubanischen und jüdischen Wurzeln für ihre Freunde die perfekte Witzvorlage sei, weil sie das Maximum an Randgruppen in sich vereine. Die hübsche Künstlerin holte aber auch das Maximum an Temperament und Humor aus sich heraus und enthüllte dann ihren eigenen Beruf: Bauchtänzerin.

Auf Tuchfühlung mit dem Publikum ging auch Sven Bensmann, als er mit ihm eine Sieben-Minuten-Beziehung einging. Mit Gitarre und toller Stimme spielte er mit den Klischees über das Leben auf dem Dorf und hatte ein zur Melodie von Adeles "Hello" extra fürs Comedy-Rodeo geschriebenes Lied dabei. Das kam bei den Zuschauern ebenso gut an wie die schlagfertige Improvisationsnummer von Tobias Rentzsch.

Als Erster fürs Finale hat sich aber ein anderer qualifiziert: Asis Tahrioa. Der Düsseldorfer spielte gekonnt mit den Gegensätzen der deutschen und der marokkanischen Mentalität.

Das nächste Comedy-Rodeo findet am 20. Februar im Theater Halbe Treppe statt

(cor)
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