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Dinslaken
Grüne wollen zurück zur Sacharbeit

Dinslaken. Als "haltlos" weist der Vorstand der Dinslakener Bündnisgrünen den Vorwurf von Birgit Emmerich zurück, dass er nicht mit ihr und der ebenfalls von der Partei zur Rückgabe ihres Ratsmandats aufgeforderten Lilo Wallerich reden wolle und listet zahlreiche Gespräche auf, die geführt worden seien. Wer wie Emmerich von "infamen Scharmützeln", die der Vorstand gegen sie führe, spreche, diskreditiere diejenigen, die sich über zwei Ratsperioden hinweg für eine Schlichtung eingesetzt hätten und abermals bei der Listenaufstellung 2014 darauf vertraut hätten, dass Inhalte auch in der Fraktionsarbeit wieder in den Vordergrund gerückt werden würden. Wer sich allerdings mit den Worten "Im vergangenen Jahr haben wir nicht einen Antrag gestellt" zitieren lasse, müsse sich auch die Frage stellen, ob er dem Wahlprogramm nachkomme.

Um Grüne in Dinslaken wieder wählbar zu machen, will der Vorstand die strukturellen Grundlagen für einen Neuanfang legen. Dazu gehört auch, dass die Fraktion personelle Konsequenzen ziehe. Beim Thema Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes, so Niklas Graf in der Presseerklärung des grünen Vorstands, wolle die Partei ihren konstruktiven Ansatz schon einmal deutlich machen. Die grünen Forderungen: Der Bahnhofsvorplatz soll zu einer Mobilitätsstation werden, welche eine Balance zwischen Transitzone und belebtem Platz findet. Es sollen mehr Parkplätze für Fahrräder und Ladestationen für E-Bikes und Elektroautos, sowie Carsharing-Angebote geschaffen werden. Wichtigste Forderung sei, dass Parkpaletten hinter der Straßenbahnwendeschleife und gegebenenfalls an der Bahnstraße gebaut werden. Sollte der Hauptverkehr über die Bahnstraße geleitet werden, soll ein Kreisverkehr an Bahn-, Wieland- und Wilhelm-Lantermann-Straße entstehen.

(jöw)
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