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Voerde
Gymnasiasten sorgen für Gesprächsstoff

Voerde: Gymnasiasten sorgen für Gesprächsstoff
Die beiden Schülerabgeordneten Laura Dietrich und Leon Lorenz, haben mit ihrem Video bereits für politischen Gesprächsstoff gesorgt. FOTO: GV
Voerde. Die Wählergemeinschaft Voerde hat eine Anfrage an Bürgermeister Dirk Haarmann gerichtet, nachdem die beiden Schülerabgeordneten Laura Dietrich und Leon Lorenz in einem Video einige Verbesserungen eingefordert haben. Von Heinz Schild

Laura Marie Dietrich und Leon Lorenz, die erst kürzlich gewählten Schülerabgeordneten des Gymnasiums Voerde, haben bereits ihren ersten politischen Erfolg erzielt. Die beiden Oberstufenschüler des elften Jahrgangs sind mit ihrem Video, mit dem sie sich um das Amt des Schülerministers bewerben, Thema einer Anfrage der Fraktion des Wählergemeinschaft Voerde (WGV). Die vom WGV-Fraktionschef Christian Garden unterzeichnete Anfrage ist an den Voerder Bürgermeister adressiert.

Das Gymnasium Voerde gehört zu den weiterführenden Schulen, die sich an dem multimedialen Projekt "Deine Stimme zählt" beteiligen, das die Rheinische Post zusammen mit dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband (RSGV) und dem Bonner Generalanzeiger im Zuge der am 14. Mai in NRW stattfindenden Landtagswahl veranstaltet. Mit diesem Projekt will die RP den Schülern eine Stimme geben und ihnen ermöglichen, mit Politikern ins Gespräch zu kommen. Die teilnehmenden Schulen entsenden ihre Schülerabgeordneten (jeweils ein Mädchen und ein Junge) in den Schülerlandtag. Die Mitglieder dieses Gremiums wählen aus ihrer Mitte eine Schülerministerin sowie einen Schülerminister, die Ende März Gelegenheit haben, an der Wahlarena der RP in Düsseldorf teilzunehmen und dort mit Spitzenpolitikern diskutieren können.

Als Bewerbung um das Amt des Schülerministers entstand ein Video, in dem Laura Dietrich und Leon Lorenz eine bessere technische Ausstattung der Schulen sowie ein angenehmeres Lern- und Lebensumfeld an Schulen einfordern und die schlechten Zustände im Öffentlichen Personennahverkehr anprangern. Um dieses Video und den RP-Artikel vom 25. Februar, der sich mit diesem Bewerbungsvideo befasst, geht es in der Anfrage, in der die Wählergemeinschaft wissen will, wie die Verwaltung damit umgehen will.

In einem zweiseitigen Brief an den Bürgermeister haben Laura Dietrich und Leon Lorenz zu der Problematik Stellung bezogen, um ein unglückliches Missverständnis aufzuklären. Denn den beiden Oberstufenschülern geht es nicht darum, einseitig Kritik an der Stadt oder gar an ihrer Schule zu üben, vielmehr wollen sie "das Land in die Pflicht nehmen", für notwendige Verbesserungen zu sorgen, wie sie in ihrer Stellungnahme ausführen. Und sie klären auch über das Projekt auf. "Bei dem Projekt ,Deine Stimme zählt' geht es darum, dass Schüler die Probleme der Landespolitik aus ihrer Sicht in in einem Video darstellen." Genau das haben die beiden Schülerabgeordneten getan, sie haben allgemeine Probleme aufgezeigt. Zudem geben sie ein klares Bekenntnis ab: "Wir gehen gern in Voerde zur Schule."

Quelle: RP
 
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