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Hintergrund
Halde soll nur Abfall der Klasse I lagern

Dinslaken. Wehofen-Nord ist ausschließlich für Material aus der Stahlproduktion gedacht. Erörterungsfortsetzung am 21. September.

Dinslaken/Walsum (RP) Welche Stoffe künftig auf der Deponie Wehofen-Nord gelagert werden sollen, hat - kurz vor der Fortsetzung der Erörterung am kommenden Montag - hat ThyssenKrupp Steel in einer gestern veröffentlichten Stellungnahme noch einmal hervorgehoben. Im geplanten dritten Abschnitt der Werksdeponie sollen ausschließlich Schlacken, feuerfeste Steine und Bodenaushub, also mit Bauschutt vergleichbare Stoffe entsorgt werden. Dieses Material, das auf dem dritten Bauabschnitt der Werksdeponie gelagert werden soll, stammt aus der Stahlproduktion.

"Wir haben eine Lagerstätte der Deponieklasse I beantragt und nur für diese Abfallarten wollen wir die Deponie nutzen", betont Andreas Theuer, Leiter Umwelt- und Klimaschutz bei ThyssenKrupp Steel. "Das Material kommt überwiegend aus unserem Hüttenwerk in Duisburg-Nord. Wir haben nicht die Absicht, zusätzliche Abfälle von externen Dritten zu übernehmen." Den schon im Vorfeld des Erörterungstermins veröffentlichten Hinweisen von Einwendern, es sei eine Deponie der Klasse 2 sowie die Ablagerung von Abfällen anderer Unternehmen geplant, widerspricht Theurer.

"Unser Ziel ist es, für ThyssenKrupp Steel Europe eine langfristig sichere, umweltverträgliche Entsorgung für unsere Abfälle der Deponieklasse I zu ermöglichen." Der Erörterungstermin zum Planfeststellungsverfahren zur Erweiterung der Deponie Wehofen-Nord wird am Montag, 21. September, ab 10 Uhr in der Stadthalle in Walsum fortgesetzt. Der am 27. Mai eröffnete Erörterungstermin war vertagt worden. Eine ergänzende Unterlage, die unter anderem eine Stellungnahme zum Deponiebedarf von ThyssenKrupp Steel enthält, wurde vom 27.

Juli bis 26. August offengelegt. Diese war auch auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf einsehbar und über einen Link auf "http://www.deponie-wehofen.de" erreichbar. Die Einwendungsfrist zu diesen Unterlagen endete am 9. September.

Quelle: RP
 
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