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Hünxe
Haldenwasser gering belastet

Hünxe. Nach ersten Erkenntnissen sind die am Fuß der Halde Lohberg-Nord-Erweiterung in Bruckhausen entdeckten Wassereintrübungen unbedenklich. Die rötliche Färbung des Wassers sei auf Manganauspülungen zurückzuführen. Das gelblich gefärbte Wassers sei geringfügig belastet, aber weit davon entfernt als "problematisch" eingestuft zu werden. Dies teilte Hünxes Bürgermeister Hermann Hansen gestern auf CDU-Anfrage im Haupt- und Finanzausschuss mit. Wie berichtet, hatte CDU-Ratsherr Dr. Heinrich Peters in der vergangenen Woche auf rätselhafte Substanzen in verschiedenen Pfützen am Fuß der Halde hingewiesen. Der Verwaltung hatte er eine Foto-CD übergeben, auf der die Verunreinigungen dokumentiert sind. Am Freitag wurden am Haldenfuß Wasserproben gezogen, erklärte der Bürgermeister. Die Untere Wasserbehörde und die Bergaufsicht seien vor Ort gewesen. Die RAG habe als Betreiber der Halde sofort reagiert. Nach ersten Erkenntnissen rühre die leichte Wasserbelastung möglicherweise von Kriegsmunition her, die in der Nähe im Boden liege. "Der Kampfmittelräumdienst ist eingeschaltet", sagte Hansen. Die Untere Wasserbehörde werde solange weiterproben, bis "absolute Werte vorliegen".

Der im Trinkwasserversorgungsnetz bei Krudenburg aufgetretene Schaden wird die Gemeinde Hünxe teuer zu stehen kommen. Die Leitung unter der Lippe muss wahrscheinlich komplett erneuert werden. Bürgermeister Hansen kündigte gestern "erhebliche Reparaturen" an. Die würden zu einer deutlichen Verschlechterung des Wirtschafsergebnisses der Wasserversorgung Hünxe führen. Die Trinkwasserversorgung sei jedoch gesichert. Wie berichtet, wird Drevenack bis zur Behebung des Schadens mit Trinkwasser der Wasserwerke Wittenhorst versorgt.

Quelle: RP
 
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