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Voerde
Hauptschul-Bildungsgang geplant

Voerde. Es gibt Überlegungen, an der auslaufenden Voerder Realschule einen Hauptschulzweig einzurichten.

Damit will man den jetzigen Sechstklässlern Rechnung tragen, die die Erprobungsstufe nicht schaffen und nach Ende des laufenden Schuljahres unweigerlich an eine andere Schulform außerhalb Voerdes wechseln müssten, weil die neue städtische Gesamtschule im kommenden Schuljahr noch keine siebte Jahrgangsstufe anbieten kann. Um zu vermeiden, dass die Kinder die Schule verlassen und in eine andere Kommune gehen müssen, wird nun versucht, an der Realschule für das eine betreffende Jahr einen Hauptschul-Bildungsgang einzuführen, wie Bürgermeister Dirk Haarmann im Schulausschuss mitteilte. Allerdings hat die Stadt bereits die Botschaft erhalten, dass dies an einer auslaufenden Schule voraussichtlich nicht möglich sei. Deshalb hoffe man nun auf eine Ausnahmegenehmigung, betonte der Bürgermeister.

Auch die vorläufigen Anmeldezahlen für die Grundschulen waren im Ausschuss Thema. 272 hat es bislang gegeben: Die Otto-Willmann-Schule in Voerde-Mitte und die Gemeinschaftsgrundschule Friedrichsfeld verzeichneten mit 75 bzw. 74 Anmeldungen die meisten. Es werden dort jeweils drei erste Klassen gebildet. 58 Kinder wurden an der Erich-Kästner-Schule in Voerde-Mitte, 45 an der Astrid-Lindgren-Schule in Spellen und 20 Kinder an der Regenbogenschule in Möllen angemeldet. Nach dem jetzigen Stand wird es "maximal 25 Schüler pro Klasse" geben.

(P.K.)
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