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Dinslaken
Heinz Ingensieps Chronik der Bombenangriffe

Dinslaken. Der 23. März wird für die Stadt Dinslaken als "Schwarzer Freitag" in Erinnerung bleiben. Zur Ausstellung im Museum Voswinkelshof liefert das Buch "Der Tod kam an einem Frühlingsmorgen" vom Journalisten und ehemaligen stellvertretenden Leiter der NRZ-Redaktion Dinslaken, Heinz Ingensiep, Berichte von Zeitzeugen und eigene Textpassagen. Welches Leid, welche Ängste die Menschen in Dinslaken damals durchlebten, lässt sich durch die von Heinz Ingensiep zusammengetragenen Berichte von Zeitzeugen nachempfinden. Die Texte schildern subjektiv, wie die Angriffe der Alliierten Truppen erlebt wurden.

Jetzt, da sich das Ereignis zum 70. Mal jährte, ist das kleine Büchlein aufgelegt worden. Chronologisch zeichnet Ingensiep die Ereignisse nach. Es ist ein Blick nur auf Dinslaken, auf eine Stadt, die aus Sicht des Autors nicht hätte zerstört werden müssen. Es ist der Versuch, die Bombardierung als Fehler darzustellen, als eine Tat, die nicht hätte sein müssen. Es sind Berichte über die "normalen" Dinslakener, Soldaten kommen kaum vor, einige Passagen schildern die Erlebnisse von Flakhelfern, vom letzten Aufgebot, das aus Jugendlichen und älteren Männern gebildet wird.

(mt)
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