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Dinslaken
Hiesfeld weiter nach vorn bringen

Dinslaken: Hiesfeld weiter nach vorn bringen
FOTO: Büttner, Martin (m-b)
Dinslaken. Bürgergespräch mit der Stadtspitze stößt erneut auf große Resonanz. Von Florian Langhoff

Bürgermeister Dr. Michael Heidinger ist davon überzeugt, dass die Bürgergespräche in Hiesfeld ein guter Einfall für die Stadt sind. "Der Austausch zwischen Bürgern und Verwaltung ist der richtige Weg. Das zeigt auch die Tatsache, dass die Veranstaltung so viel Anklang findet", sagte der erste Bürger der Stadt im Saal des evangelischen Gemeindehauses in Hiesfeld.

Dieser war in der Tat sehr gut gefüllt. Und natürlich stand wie immer die Frage im Raum, was sich in Hiesfeld in Zukunft bewegen wird. Eine der Neuerungen ist mittlerweile für alle Bürger im Stadtteil sichtbar: Der Kiosk am Jahnplatz ist abgerissen. Nur ein erster Schritt für eine komplette Neugestaltung im Zentrum des Stadtteils. "Wir verfolgen einen Masterplan für Hiesfeld", erklärte Heidinger. Dazu soll es im Frühjahr 2016 den Auftakt zu einem Planungsprozess geben, an dem sich auch die Bürger vor Ort beteiligen sollen. "Stadtentwicklung ist ein Prozess, der von der Bürgerbeteiligung lebt", erklärte Baudezernent Dr. Thomas Palotz.

Der Jahnplatz in Hiesfeld. FOTO: Gerd Hermann

Mit einem integrierten Handlungskonzept sollen in Hiesfeld mehrere Schwerpunkte angepackt werden, vom Wohnraum bis zur Verkehrsgestaltung.

"Das klingt wunderschön", kommentierte Ekkehard Hoch, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Hiesfeld, die von Michael Heidinger und Thomas Palotz vorgetragenen Ideen für den Stadtteil. Und sprach der Verwaltung seinen Dank dafür aus, dass es gelungen sei, mit der Ansiedlung von Rewe die Nahversorgung im Zentrum von Hiesfeld weiterhin sicherzustellen.

Gerd Baßfeld, Fraktionsvorsitzender der Linken im Dinslakener Stadtrat, verwies erneut auf die Idee, in Hiesfeld einen Mehrgenerationenspielplatz zu schaffen und erntete dafür Applaus von den versammelten Bürgern. Die wandten sich mit einigen Problemen an die Vertreter der Verwaltung.

Hier waren es vor allem augenscheinlich nicht mehr sicher nutzbare Straßen, Bürgersteige und Wege und eine ungünstige Verkehrsplanung, die den Anwohnern Sorgen bereiten. "In vielen Fällen bräuchten wir eine Erklärung zur Kostenübernahme durch die Anwohner, um etwas zu unternehmen", erklärt Dr. Thomas Palotz das Problem bei einigen der genannten Punkte.

Zu denen zählte auch die Verwendung einiger Straßen im Stadtteil als nächtliche "Rennstrecke". Hier versprach der Bürgermeister, in Zukunft das stadteigene Messfahrzeug öfter zum Einsatz zu bringen. Das hat sich in der Vergangenheit als gutes Mittel erwiesen, Temposünder zur Kasse zu bitten. Am Ende der Veranstaltung nahm der Bürgermeister viele Anregungen mit zurück ins Rathaus.

Quelle: RP
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