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Dinslaken
Ingrid Bozsoki managt nun den Klimaschutz

Dinslaken. Themenfelder zusammenhalten und dabei nach Schnittmengen schauen, damit aus einem Guss positive Ergebnisse für den Klimaschutz erzielt werden: So umreißt Ingrid Bozsoki ihre Aufgaben. Seit Mittwoch ist die 30-Jährige Klimaschutzmanagerin in Diensten der Stadt Wesel. Sie hatte sich in einem Feld von mehr als 60 Bewerbern für die neu eingerichtete Stelle, die zu 65 Prozent vom Bund bezuschusst wird und zunächst für zwei Jahre befristet ist, durchgesetzt. Grundlage ist ein Ratsbeschluss, der darauf fußt, dass nach der mit breiter Beteiligung gelungenen Erstellung des städtischen Klimaschutzkonzeptes nun auch eine verantwortliche Person die Umsetzung anpacken soll. Von Fritz Schubert

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp stellte Bozsoki gestern mit Martin Prior und Uwe Rosner vom Fachbereich Stadtentwicklung vor. Die neue Fachfrau kann bereits auf etliche Daten zurückgreifen. Bekanntlich sind das Solarpotenzialkataster und die Flugthermografie von der Bevölkerung, bevorzugt von Hauseigentümern gut angenommen worden. Bozsoki will sich zunächst mit vorhandenen Strukturen wie dem Klimabündnis im Kreis Wesel und dem Kompetenz Energie, aber auch dem Weseler Nahmobilitätskonzept befassen, sodann an de Kommunikation feilen. Eine stadtweite Kampagne soll zur Bewusstseinsbildung beitragen und eine positive Grundstimmung schaffen. Unter einem Slogan und einem Logo sollen die kommunalen Vorhaben für den Klimaschutz zusammengefast werden. Und der Bürger soll Beratungsangebote bekommen.

Bozsoki wurde in Rumänien geboren, wuchs in Neukirchen-Vluyn auf und wohnt in Kamp-Lintfort. Sie studierte Politik- und Verwaltungswissenschaften in Konstanz sowie Öffentliches und betriebliches Umweltmanagement in Berlin, arbeitete unter anderem bei Beratungsprojekten der EU und des Bundesumweltministeriums mit.

Quelle: RP
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