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Dinslaken
Jazz und Klassik unterm BlechD.A.CH

Dinslaken. Der Kulturverein r(h)ein-kultur-welt holt wieder ein besonderes Konzert nach Dinslaken. Am Sonntag, 24. April, spielt Blech D.A.CH. in der evangelischen Stadtkirche Stücke "Von Georg Friedrich Händel bis heute".

BlechD.A.CH. ist ein Zusammenschluss von fünf Blechbläsern, die ursprünglich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stammen. Cyrill Sandoz (Trompete), Thomas Hammerschmidt (Trompete), Johannes Otter (Horn), Lutz Glenewinkel (Posaune) und Gerald Klaunzer (Bass-Posaune) spielen in renommierten Orchestern: bei den Duisburger Philharmonikern, bei der NDR-Radiophilharmonie Hannover und beim Symphonieorchester Wuppertal. Alle Musiker sind Professoren oder Lehrbeauftragte an Musik-Universitäten.

Das gemeinsame Interesse an solistischem Musizieren gilt den Musikern als Äquivalent zur täglichen Orchesterarbeit. Sie alle sind Virtuosen, die zu jeder musikalischen Schandtat bereit sind. Und diese Musiker sind auch fähig, Kabinettstückchen wie nebenbei abzuliefern. Was sie in Angriff nehmen, bewältigen sie mit unnachahmlicher Perfektion. Klassisches und Jazz, populäre und unbekannte Rhythmen, Spielkultur und Spielfreude befruchten sich gegenseitig - die nuancenreiche Blastechnik zeichnet dieses Ensemble aus.

Ihr Repertoire versucht Altes zu erhalten und Neues zu fördern. Im Mittelpunkt steht die Arbeit auf hohem künstlerischem Niveau. Georg Friedrich Händel (Ouvertüre aus der Feuerwerksmusik) erklingt zu Beginn und gab dem Abend seinen Titel. Eine weitere Besonderheit: fast alle Stücke werden in der Bearbeitung von Evelyn Klaunzer gespielt. Die Frau des Bassposaunisten versorgt BlechD.A.CH. mit hervorragenden Bearbeitungen aus diversen Musikrichtungen.

Bei diesem Konzert sind Arrangements von Gioachino Rossini, Felix Mendelsohn-Bartholdy, Giuseppe Verdi, George Gershwin, Leonard Bernstein und anderen zu hören.

Viele Menschen wissen nicht, dass Blechblasinstrumente die einzigen Instrumente der Welt sind, bei denen der Mensch selber der Tongenerator (Erzeuger) ist. Dabei muss Vieles stimmen und zusammenkommen, damit ein Ton hervorgebracht wird. Die Instrumente beginnen eigentlich am Zwerchfell. Mit Hilfe der Spannung der Bauchdecke wird die Luft kontrolliert abgegeben, entspannt über den Kehlkopf weitergegeben und erreicht über die Lippen das Instrument - dieses ist dann nur ein Verstärker des Tons, der durch das Schwingen der Lippen erzeugt wird.

Quelle: RP
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