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Dinslaken
Jede Menge Engel unterm schützenden Flachdach

Dinslaken. Die Künstlerin Walburga Schild-Griesbeck startet in ihrem Atelier freiart in Lohberg wieder eine Benefizaktion. Von Michael Turek

Engel sind die Verbindung zwischen der Benefizaktion von Künstlerin Walburga Schild-Griesbeck und dem wellcome-Projekt des Diakonischen Werkes. Für die Benefizaktion Flachdach "Ihr Kinderlein kommet" haben sie zusammengefunden.

Seit acht Jahren setzt sich die Künstlerin für andere ein. Flachdach hat sie als Titel gewählt, weil ein Dach generell Schutz bietet. "Es behütet und schafft einen Ort, der spezielle Bedürfnisse berücksichtigt", sagt Schild-Griesbeck. Ihr Atelier im Kreativ-Quartier Lohberg ist am kommenden Sonntag für einige Stunden so ein Ort. Hier präsentieren sich Kunst und Hilfsangebot gemeinsam, hier können bunte Bilder gekauft werden, hier sind Informationen über das Projekt, das es seit 2013 gibt, erhältlich. Für die Aktion hat Walburga Schild-Griesbeck mit Engeln gestaltete Geschenkideen angefertigt. Engel ist für Arnd Rutenbeck (Diakonisches Werk) der Oberbegriff, der beide Aktionen verbindet. Hier die Engel auf den Kunstwerken und dort die "Engel", die das wellcome-Projekt mit Leben füllen. Es sind ehrenamtliche Helfer, die Familien unterstützen. Es seien aber unterschiedliche Engelbilder. Dort die Wesen mit den Flügeln auf dem Rücken, hier die Menschen, die greifbar sind, die wie Engel wirken. Sie sind bei den jungen Müttern und Vätern und bieten Schutz, sagt Rutenbeck.

Walburga Schild-Griesbeck geht es bei ihren Benefizaktionen darum, Personen oder Institutionen, die nicht so in der Öffentlichkeit stehen, zu helfen. Der Reinerlös aus dem Verkauf spendet sie dem Diakonischen Werk. Engelskarten hat sie angefertigt, dann hat sie die Figuren auf Pappschalen gemalt. Auch größere Formate zieren die Wesen mit den Flügeln. Mit dabei ist auch Katja Wardemann. Sie bietet Mitwachssocken an. Es gibt fertige Socken aber auch Packungen mit Wolle und Anleitung.

Das wellcome-Projekt will im ersten Lebensjahr des Babys die Eltern entlasten. Denn heute sei es die Ausnahme, dass eine Oma da ist, die sich um die Kinder kümmert, so Rutenbeck. Meistens sind es mobile Senioren, die man vermittelt. Sie helfen ganz praktisch im Alltag: Sie gehen mit dem Baby spazieren oder begleiten die Mutter zu Arztbesuchen. Zurzeit gebe es viele Anfragen von Familien, weshalb ehrenamtliche Helfer gesucht werden, so Nicole Seidenstücker.

Quelle: RP
 
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