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Dinslaken
Jodtabletten: Noch keine Entscheidung gefallen

Dinslaken. Kommunen im Dreiländereck Aachen denken mit Blick auf einen möglichen Störfall in den nahen belgischen Atomkraftwerken (AKW) über das Verteilen von Jod-Tabletten nach oder haben bereits damit begonnen. In unserer Region ist noch keine Entscheidung über Maßnahmen zur Prävention gefallen. Auch die kürzlich einberufene Runde kommunaler Ordnungsamtsleiter im Kreis Wesel brachte keine Klarheit. Das nordrhein-westfälische Innenministerium, das dem Bund in dieser Sache seine Unterstützung angeboten hat, will dem Vernehmen nach das Verteilen der Tabletten an die Kreise delegieren.

In Wesel wie anderswo wird überlegt, wie verfahren werden kann. In der Praxis denkbar wäre, dass der Kreis die Kommunen beliefert und die in eigener Zuständigkeit das Verteilen der Tabletten in die Hand nehmen, sagt die Dinslakener Stadtpressestelle. Die Pillen sollen bei einem Störfall das Ansammeln von radioaktivem Jod in der Schilddrüse reduzieren oder gar verhindern. Nach einem eventuellen Störfall und idealen Windbedingungen blieben hierzulande für das Einnehmen der Jod-Tabletten maximal 30 Stunden Zeit.

Quelle: RP
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