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Dinslaken
Josef Kremer soll neuer Chef der Stadtwerke werden

Dinslaken. Im kommenden Jahr wird Dr. Thomas Götz 65 Jahre alt. Sein Vertrag als Geschäftsführer der Stadtwerke endet im September 2017. Mit Blick darauf, dass der Konzern Dinslakener Stadtwerke mit inzwischen etlichen Tochtergesellschaften sehr komplex strukturiert ist, sollte frühzeitig eine Nachfolgeregelung gefunden werden, um dem oder der Neuen genügend Zeit zur Einarbeitung zu geben. Die Eile wäre - im Nachhinein betrachtet - gar nicht nötig gewesen. Von Jörg Werner

Denn der neue Chef der Dinslakener Stadtwerke kennt sich im Unternehmen bestens aus. Seit 16 Jahren arbeitet Josef Kremer bei den Stadtwerken, ist dort zurzeit Hauptabteilungsleiter Finanz- und Rechnungswesen / Controlling / Steuern, Geschäftsführer der Fernwärmetochter Wärme-, Energie- und Prozesstechnik GmbH in Hückelhoven (WEP) und Geschäftsführer einer gemeinsamen Tochter der Fernwärme und der Stadtwerke Duisburg. Gestern hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke sich ohne Gegenstimme für den 49 Jahre alten Vater zweier Töchter mit Wohnsitz in Xanten ausgesprochen. Der Rat muss diese Entscheidung noch absegnen, was aber als reine Formsache gilt.

Die Findungskommision, bestehend aus Dinslakens Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, SPD-Fraktionschef Jürgen Buchmann, dessen CDU-Kollegen Heinz Wansing, den SPD-Ratsvertretern Gerrit Dieckmann und Volker Kobelt, der gleichzeitig Mitarbeitervertreter der Stadtwerke ist, sowie der Grünen Birgit Emmerich hatte dem Aufsichtsrat Kremer als einzigen Kandidaten vorgeschlagen, obwohl, wie es hieß, eine ganze Reihe hervoragender Bewerber ihr Interesse bekundet hatte.

Quelle: RP
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