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Dinslaken
Kaum Verzögerungen bei Schulsanierung

Dinslaken. Die Stadt Dinslaken erhält aus Landesprogramm 6,5 Millionen Euro auf vier Jahre verteilt.

Die Sanierungsarbeiten an den Schulgebäuden schreiten bisher ohne größere Verspätungen voran. Lediglich beim Ausbau des Schulhofes an der Friedrich-Althoff-Schule zogen sich die Arbeiten länger hin als geplant. Walburga Wüster, Geschäftsführerin der städtischen Sanierungsgesellschaft Prozent, gab am Dienstag im Schulausschuss einen Überblick über den Stand der Arbeiten und die nächsten Vorhaben. Schuldezernentin Christa Jahnke-Horstmann konnte den Vortrag noch um eine gute Nachricht ergänzen: Die Stadt erhält auf vier Jahre verteilt eine Summe von 6,5 Millionen Euro aus dem Landesprogramm "Gute Schule 2020".

30 Millionen Euro verbaut Dinslaken bekanntlich derzeit im Rahmen des ersten Schulsanierungspakets - zunächst hauptsächlich an Grundschulen. Da kommt das Förderprogramm von NRW.Bank und Land gerade recht. "Dinslaken wird keine Probleme haben, die Mittel zweckentsprechend zu verwenden", erklärte Jahnke-Horstmann. Die Gelder können für Investitionen auf Schulgeländen und -sportanlagen sowie für die technische Ausstattung verwendet werden.

In ihrem Sachstandsbericht gab Walburga Wüster einen Überblick über aktuelle und anstehende Arbeiten: Der Umbau des Gebäudes der Friedrich-Althoff-Schule ist fertiggestellt, auf dem Schulhof finden die letzten Arbeiten statt, so dass die Fläche spätestens übernächste Woche freigegeben werden kann. Die Umgestaltung hatte sich verzögert, weil Förderzusagen später als gedacht eintrafen und die Arbeiten dadurch nach hinten gerückt sind.

Auch die Sanierung der Klaraschule ist weitgehend beendet, der Schulbetrieb konnte wieder von der Elisabethstraße in das Stammgebäude verlegt werden. Die letzten Restarbeiten sollen bald beendet sein, die offizielle Eröffnung findet Anfang des nächsten Jahres statt.

An der Gartenschule steht bereits der Rohbau des neuen Eingangs- und Treppenhausbereiches. Auch an der Bruchschule soll der Rohbau des Neubau-Trakts, der an der Stelle der abgerissenen Turnhalle entsteht, im Januar fertig sein. Der Einzug ist für den Herbst geplant, danach beginnt der Umbau des Bestandsgebäudes.

In den Osterferien geht es an der Hagenschule los: Ein Teil der Klassen muss in Container umziehen, da der rückwärtige Klassentrakt einen Erweiterungsbau mit Mensa erhält. An der Averbruchschule werden im kommenden Sommer die Kisten gepackt. Sobald die Gartenschule aus dem Gebäude der ehemaligen Jeanette-Wolff-Realschule ausgezogen ist, soll die Averbruchschule während der Sanierungszeit dort unterkommen.

In Vorbereitung sind der Abriss und Neubau der Aula an der Ernst-Barlach-Gesamtschule: Die Schadstoffsanierung sei ausgeschrieben, erläuterte Walburga Wüster, die Ausschreibung für den Abbruch sei in Arbeit. Mit dem Neubau werden die Arbeiter im April 2017 beginnen. Die Bauzeit für die neue Aula mit einer 82 Quadratmeter großen Bühne und Platz für 392 Zuschauer wird zwölf Monate betragen.

(rme)
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