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Dinslaken
Keine Bedenken gegen Kita in der ehemaligen Heizzentrale

Dinslaken. Laut Bodengutachten des Hygieneinstituts Gelsenkirchen ist der Standort unbedenklich. Von Jörg Werner

Der Rat hat es schon im März entschieden. Die Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt an der Teerstraße soll auf das ehemalige Zechengelände umziehen, wo die frühere Heizzentrale des Bergwerks für sie hergerichtet werden soll. Noch stand allerdings ein Bodengutachten des Hygieneinstituts Gelsenkirchen aus. Dessen Ergebnisse liegen, wie Dinslakens Erste Beigeordnete Christa Jahnke-Horstmann gestern im Jugendhilfeausschuss berichtete, inzwischen vor. Ergebnis: Wenn 80 Zentimeter Mutterboden aufgetragen sind, ist der Standort für eine Kindertagesstätte unbedenklich.

Da auch die Verhandlungen über den Kauf des Geländes von der RAG Montan Immobiliengesellschaft soweit abgeschlossen sind, könnten der Bau- und der Jugendhilfeausschuss den Baubeschluss für die neue Kindertagesstätte in der nächsten Sitzungsfolge - also nach der Sommerpause - fassen. Die Stadt ging bislang davon aus, dass die Planungs- und Bauzeit dann noch etwa eineinhalb Jahre betragen wird.

Noch nicht vorangekommen ist die Verwaltung mit der vom Rat beschlossenen Umsiedlung der Kintertagesstätte im Hardtfeld an die Moltkeschule. Da die Kita von vielen Oberhausener Kindern besucht wird, hat Dinslakens Verwaltung mit der Stadt Oberhausen über Finanzierungsfragen verhandelt. Oberhausen will sich laut der Beigeordneten zwar an Betriebskosten nicht aber an den Investitionskosten für einen Neubau beteiligen. Christa Jahnke-Horstmann kündigte an, dass sie angesichts dieser Sachlage noch einmal mit den jugendpolitischen Sprechern der Dinslakener Ratsfraktionen reden wolle.

Einstimmig hat der Ausschuss der Schaffung von weiteren Kindergartenplätzen sowohl für über als auch für unter Dreijährige zugestimmt. Dazu sollen die Kitas am Quellenweg und an der Talstraße um je eine Gruppe erweitert werden. Zudem soll die Notgruppe des Düppelpunkts der Caritas an der Theresienstraße von 15 auf volle 20 Plätze erweitert werden. Außerdem wird eine Waldgruppe in städtischer Trägerschaft eingerichtet. Bereits beschlossen ist die Verstetigung der Notgruppe der Kita am Erikaweg. Für den deswegen notwendigen Anbau, dessen Kosten die Verwaltung mit rund 477.000 Euro bezifferte, gab der Jugendhilfeausschuss gestern grünes Licht.

Quelle: RP
 
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