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Dinslaken/Voerde/Hünxe/Walsum
Kirchen laden zur Krippenerfahrung ein

Dinslaken/Voerde/Hünxe/Walsum: Kirchen laden zur Krippenerfahrung ein
Auch die Krippe in der Kirche Sankt Marien in Lohberg kann am kommeden Sonntag betrachtet werden. FOTO: KunkeL
Dinslaken/Voerde/Hünxe/Walsum. 14 katholische Gotteshäuser im Dekanat Dinslaken sowie drei Seniorenheime beteiligen sich am kommenden Sonntag an der Aktion, die von 15 bis 18 Uhr andauert. Ein spezielles Heft informiert über die Besichtigungsmöglichkeiten.

Auch in diesem Jahr laden die Katholischen Kirchengemeinden im Dekanat Dinslaken (Walsum, Dinslaken, Voerde und Hünxe) für kommenden Sonntag, 10. Januar, von 15 bis 18 Uhr zur "Krippenerfahrung" ein - zusätzlich zu den regulären Gottesdienstzeiten.

Inzwischen hat sich aus dieser Krippenerfahrung, die es schon seit über einem Jahrzehnt gibt, ein "Trend" entwickelt. In vielen anderen Regionen gibt es Krippenwege, zum Beispiel im Dekanat Duisburg-West (Homberg, Rheinhausen), ganz in der Nähe.

Krippen liegen also nach wie vor im Trend, und manche Familie macht sich in den weihnachtlichen Tagen auf den Weg zur Kirche, um mit den Kindern einen Blick auf die liebevoll gestalteten Krippendarstellungen zu werfen. Viele Seelsorger in den Gemeinden machen die Erfahrung, dass Menschen für eine Weile an der Krippe verweilen und diese Szene auf sich wirken lassen. Auf jeden Fall sind Krippen etwas fürs Gemüt und sprechen selbst Leute an, die sonst selten eine Kirche von innen sehen.

Die vier katholischen Kirchengemeinden in Walsum, Voerde, Dinslaken und Hünxe mit ihren 14 Kirchen beteiligen sich wieder an der Aktion "Krippenerfahrung". Dazu kommen in diesem Jahr schon drei Seniorenheime in Walsum und Dinslaken. Diese Häuser und Kirchen bleiben am Sonntagnachmittag (10. Januar.) von 15 bis 18 Uhr für Krippenbesucher geöffnet. So können Interessierte einige Krippen nacheinander besuchen.

In den Kirchen liegt seit Weihnachten ein Infoheft aus, wo man sich die zu besuchenden Krippen auswählen kann. In einigen der Kirchen stehen auch Ansprechpartner zur Verfügung, in Sankt Marien in Lohberg gibt es sogar ein "Krippencafé", wo ehrenamtliche Krippenbauer für das leibliche Wohl sorgen.

Die Kirchenkrippen sind so unterschiedlich wie die Gemeinden und die engagierten Krippenbauer dort. Eine der größten Krippen steht in Dinslaken-Lohberg, dort taucht auch ein Bergmann auf. Im Altenheim Sankt Barbara Walsum, das in diesmal neu dabei ist, sind sogar zwei Krippen zu sehen. Die älteste Krippendarstellung findet sich in der Sankt-Vincentius-Kirche in Dinslaken - dort allerdings in einem Altar. In Eppinghoven ist die Krippe ins Pfarrheim umgezogen und lädt ebenfalls (wie auch Sankt Elisabeth in Friedrichsfeld) zu Kaffee und Kuchen ein.

Auch Sankt Dionysius in Altwalsum wird renoviert, daher hat die über 100 Jahre alte Krippe in diesem Jahr Pause. Eine Jahreszeitenkrippe gibt es in der Sankt-Ludgerus-Kirche in Walsum (dort ist das ganze Jahr über "Krippenzeit"), in Sankt Peter Spellen steht wieder die Traditionskrippe. Das Infoheft findet sich auch im Internet auf der Seite der Gemeinde Sankt Vincentius bzw. unter www.stpaulus-voerde.de. Herzlich laden die Kirchengemeinden und deren Krippenbauer zur Krippenerfahrung ein, sie freuen sich auch über Gäste aus den benachbarten Gemeinden im sonntäglichen Gottesdienst. Deren Zeiten sind ebenfalls im Heft vermerkt.

Weitere Informationen gibt Pastoralreferent Markus Gehling (Sankt Peter und Paul Voerde), gehling@kreuzzeichen.de. Bei ihm können sich weitere Institutionen oder auch evangelische Kirchengemeinden melden, die sich an der Aktion in 2017 beteiligen möchten.

Quelle: RP
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