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Dinslaken
Knebel erzählt Emscher-Geschichten

Dinslaken: Knebel erzählt Emscher-Geschichten
Mit Telefon-Verbindung zu Herbert Knebel - die "Emscherperle" mit Blick aufs Voerder Kraftwerk. FOTO: Oberhäuser
Dinslaken. Attraktiv und informativ - in Dinslaken steht die "Emscherperle" natürlich an der Mündung am Rhein.

Mit dem Umbau der Emscher entstehen aktuell entlang des Flusses viele spannende Orte, die Touristen aus nah und fern anlocken werden - so etwa das künftige Emscher-Auenfeld an der Mündung in den Rhein in Dinslaken und Voerde. Vielen Gästen ist jedoch gar nicht bewusst, welche interessanten Geschichten sich hinter manchen Standorten verbergen.

Um dies den Besuchern nahe zu bringen, hat die Emschergenossenschaft nun entlang der Emscher an zehn ausgewählten Orten die sogenannten "Emscherperlen" aufgestellt. Dabei handelt es sich um einheitlich gestaltete Vermittlungsmodule in Form eines Kanalrohres, zugleich "Landmarke" und Informationsquelle. Sie nehmen deutlich Bezug auf die über 400 Kilometer an unterirdischen Abwasserkanalrohren, die im Zuge des Emscher-Umbaus entstehen. Fertig gestellt - inklusive Info-Tafeln - werden die Emscherperlen in den kommenden Tagen, offiziell präsentiert wurden sie schon am Dienstag zentral im Bottroper Berne-Park von Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, und von Herbert Knebel.

Wieso Herbert Knebel? Nun: Die Emschergenossenschaft konnte Uwe Lyko alias Herbert Knebel als "Erzähler" gewinnen, der zu jedem Ort eine Geschichte zu berichten hat. An jedem Modul finden die Besucher eine kostenlose Telefonnummer, über die sie mit Herbert Knebel "telefonieren können" und so weitere Informationen zum jeweiligen Standort des Emscher-Umbaus erhalten.

"Der Emscher-Umbau", sagt Dr. Uli Paetzel, "ist mehr als nur ein wasserwirtschaftliches Projekt - er sorgt auch für eine Aufwertung der Stadtteile links und rechts der Emscher. Auf die Hintergründe zahlreicher Standorte und der dort stattgefundenen oder noch stattfindenden Veränderungen machen nun die Emscherperlen aufmerksam."

Mit Hilfe der Emscherperlen inszeniert die Emschergenossenschaft das Emscherland zwischen Holzwickede und Dinslaken als dezentrale Freilichtausstellung mit einem wiederkehrenden auffallenden Vermittlungsmodul. Die Vermittlungsansätze finden dabei auf verschiedenen Ebenen und über verschiedene Medien statt. Die Emscherperlen sind 2,70 Meter hoch und 80 Zentimeter breit. Sie bieten allgemeine textliche Informationen zur Emschergenossenschaft und eine Karte des Streckenverlaufs mit allen Stationen, an denen die Emscherperlen zu finden sind. Darüber hinaus gibt es auch eine Einleitung zur Geschichte des Standorts, die komplette Story erzählt dann Herbert Knebel am Telefon.

Erkundungswilligen empfiehlt die Emschergenossenschaft übrigens, die Emscherperlen am besten per Fahrrad auf dem Emscher-Weg zu entdecken. Von der Quelle der Emscher in Holzwickede führt der rund 100 Kilometer lange Emscher-Weg bis nach Dinslaken an die Mündung des Flusses in den Rhein. Die Emschergenossenschaft macht hierfür ihre Betriebswege in vielen Bereichen zugänglich, so dass sie von Spaziergängern wie Radfahrern genutzt werden können.

www.eglv.de

blog.eglv.de

www.emscher-weg.de

Quelle: RP
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