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Dinslaken
Konzertreise durch Sand und Schnee

Dinslaken. THG-Sommerkonzert in der Friedenskirche mit buntem Programm. Von Florian Langhoff

Verkleidungen für den Dirigenten des Schulorchesters haben zu den Schulkonzerten des Theodor-Heuss-Gymnasiums Tradition. Ein wenig gemein war es allerdings schon, was die Musiker Dirigentin Ute Hahnen bei eher schwülen Temperaturen angedeihen ließen. Eine Weihnachtsmannmütze etwa, zu Ausschnitten aus Vivaldis "Vier Jahreszeiten", gespielt von den Streichern des Orchesters, bei denen natürlich der Winter eine Rolle spielte.

Auch Mütze und Schal, welche die Schüler zu "Do you want to build a snowman" aus "Frozen" an die Dirigentin weiterreichten, passten nicht unbedingt zur Klimalage in und außerhalb der Friedenskirche. Dafür die heißen Klänge, die Bläser und das Gesamtorchester mit der "Carribean Serenade" und der "Fiesta Tropicale" und reichlich Percussion-Instrumenten darboten. Urlaubsgefühle mit Sommersonne und Strand vor dem inneren Auge und alles Dank der Musik. Besonders beeindruckend die Interpretation des Stückes "Rosamunde Ballettmusik Nr.2" von Schubert, bei der das Orchester seine ganze Klasse unter Beweis stellte. Jubel vom Publikum.

Unter der Leitung von Tobias Remmetz verschlug es die Instrumental-AG mit "Lavenders Blue" und "Auld Lang Syne" eher in Richtung der britischen Inseln. Den dort sprichwörtlich beständig fallenden Regen hätte man zur Abkühlung auch vor der Friedenskirche gut gebrauchen können. Für durchaus rockige Klänge sorgte das Gastspiel des 1. Akkordeonorchesters Dinslaken unter der Leitung von Bärbel Klott. Mit "Eye of the tiger" begeisterten die Instrumentalisten das Publikum in der Friedenskirche.

In die "Streets of London" verschlug es auch den Chor der Stufe Q1, gleichfalls unter der Leitung von Tobias Remmetz. Vor allem mit seiner Interpretation des Hits "Viva la vida" von Coldplay überzeugten die jungen Sängerinnen und Sänger. Gemeinsam mit dem Orchester, das Ute Hahnen im Michael-Jackson-Outfit dirigierte, setzte der Chor mit "We are the world" den Schlusspunkt des Sommerkonzertes. Langanhaltender Applaus vom Publikum.

Quelle: RP
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