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Dinslaken
Kunst, viel Spaß und gutes Essen

Dinslaken: Kunst, viel Spaß und gutes Essen
Der Martinsmarkt punktet mit leckerem Essen, Musik und ungewöhnlicher Beleuchtung. FOTO: Malz
Dinslaken. Zum 18. Mal laden die Kaufleute Marienthals zum stimmungsvollen Martinsmarkt ein. Ein buntes Rahmenprogramm soll am Wochenende 5. und 6. November im Schatten der Klosterkirche für Unterhaltung sorgen. Von Thoma Hesse

Zum 18. Mal laden die Kaufleute Marienthals zum großen Martinsmarkt ein. Am Samstag, 5. November, 11 bis 20 Uhr, und Sonntag, 6. November, 11 bis 18 Uhr, zeigt sich das Dorf mit seinen knapp 500 Einwohnern und vielen interessanten Geschäften sowie Restaurants von der stimmungsvollen Seite. Auf dem Kirch- und Dorfplatz und in der Alten Molkerei wird reges Treiben herrschen. Denn 50 Aussteller von Kunsthandwerk bis Konditorei, von Gesundheitsangebot bis Gourmethütte bevölkern die grünen Holzhäuschen. Damit sei der Marienthaler Martinsmarkt wieder ausgebucht, so Dorthea Hartmann vom veranstaltenden Verein Marienthaler Kaufleute. Das Dorf hat außerdem die Kräfte gebündelt, um von Kutschfahrten über Kunst im Kreuzgang sowie Konzerten und Tanz an beiden Tagen ein zugkräftiges Rahmenprogramm zu gestalten. Mit dabei sind auch die Karmeliter aus dem Kloster Marienthal. Ihr Eierpunsch ist ein wohlschmeckendes Markenzeichen und wird zugunsten eines Hilfsprojekts in Kamerun verkauft.

Stimmungsvolle Atmosphäre entsteht besonders, wenn in der Dämmerung die extra für den Markt geschaffene Illumination eingeschaltet wird. Das kennen die vielen Besucher, unter denen zahlreiche treue Fans sind. "Der Martinsmarkt findet zu einem guten vorweihnachtlichen Termin statt. Das Handwerkliche steht im Vordergrund, das Zusammenspiel von Marktteilnehmern und kleinen Läden macht den dauerhaften Erfolg aus", sagen die Organisatoren. Die Mischung macht's. Viele Aussteller kommen seit Jahren, stets sind aber neue Anbieter dabei. Händler mit Marmeladen-Spezialitäten, besonderer Malerei, Holz-Kunst und Trockenobst und edler Nussvielfalt sind erstmals vertreten.

Überhaupt: Der Trend zur gesunden Ernährung spiegelt sich verstärkt wider, unter anderem mit regionalen Produkten. Immer wieder gut kommt Handwerk zum Anfassen und Zuschauen an. Da wird öffentlich geschmiedet, Perlenketten werden aufgezogen oder Wolle gesponnen. Symbolisch und real sind die Martinsgänse vertreten. Zum Beispiel Martina und Martin, die mittlerweile seit 18 Jahren in Marienthal mitschnatternden lebenden Gänse. Oder die große Holzgans am Ortseingang mit ihren 30 kleinen, hölzernen Artverwandten, die wegweisend über den Markt geleiten. Damit Besucher zum Erlebnis kommen, brauchen sie Parkraum. Stellflächen gibt's auf den Wiesen vor dem Dorf. Parkgebühr: vier Euro.

Quelle: RP
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