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Dinslaken
Kurt Scheel im Alter von 92 Jahren gestorben

Dinslaken. Als oberster Stadtplaner hat er Dinslakens Entwicklung entscheidend mitgestaltet.

Kurz nach Vollendung des 92.Lebensjahrs ist der ehemalige Erste Beigeordnete und Stadtbaudirektor der Stadt Dinslaken, Kurt Scheel, gestorben. Scheel wuchs in Potsdam auf, machte zunächst eine Maurerlehre und absolvierte nach dem Zweiten Weltkrieg ein Architekturstudium an der staatlichen Hochschule für Baukunst und bildende Künste in Weimar. Im Oktober 1953 flüchtete er mit Frau und Tochter aus politischen Gründen nach Westberlin und ließ sich noch im gleichen Jahr in Walsum nieder.

1960 trat er als Leiter des Bauamts in die Dienste der Gemeinde Walsum. Bereits ein Jahr später wurde er dort zum Beigeordneten gewählt. Als 1972 der damalige Technische Beigeordnete der Stadt Dinslaken starb, einigten sich die Städte Walsum und Dinslaken darauf, dass Kurt Scheel für die Zeit bis zur kommunalen Neugliederung sein Amt zur Hälfte in Dinslaken ausüben sollte.

Am 1.Januar 1975 wurde die Stadt Walsum nach Duisburg eingemeindet und Scheel wurde Dinslakens Erster Beigeordneter. Nach 15 Jahren in Walsum und weiteren 15 Jahren in Dinslaken ging er im Dezember 1986 in den Ruhestand. Als oberster Stadtplaner gestaltete Scheel die Entwicklung Dinslakens maßgeblich mit, insbesondere die Altstadterneuerung und der Bau der Eissporthalle und des Freibads am Volkspark sind mit seinem Namen verbunden.

Bürgermeister Michael Heidinger würdigte in einem Brief an Scheels Ehefrau die Verdienste des Verstorbenen und drückte ihr im Namen von Rat und Verwaltung sein Beileid aus.

Quelle: RP
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