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Dinslaken
Lions-Adventskalender: elf Gewinne

Dinslaken. Die Geschichte von Makhfirat, die nun keine Schmerzen mehr hat.

Heute öffnen wir das 22. Türchen des Adventskalenders, den der Lions Club Dinslaken zu Gunsten des Friedensdorfs herausgebracht und verkauft hat. Diese Nummern haben gewonnen: 849, 2268, 3088, 5818, jeweils ein Gutschein im Wert von 30 Euro von der Damian-Apotheke. 2644, Einkaufsgutschein im Wert von 50 Euro von La Rose - Exklusive Damenmoden & Accessoires. 458, 1570, 4958, jeweils ein Gutschein im Wert von 30 Euro von Mirsada Day Spa. 5376, 5859, jeweils ein Gutschein im Wert von 50 Euro vom Restaurant Haus Hiesfeld. 2286, ein Wander GPS Garmin eTrex 30 im Wert von 249 Euro vom Vermessungsbüro Steinlage und Faulenbach. Alle Angaben sind wie immer ohne Gewähr.

Zu jedem Türchen erzählen wir die Geschichte eines Friedensdorfkindes, diesmal die von Makhfirat. 1994 einigten sich Armenien und Aserbaidschan auf eine Waffenstillstandslinie, die bis heute gilt. Seither behauptet sich Nagorny Karabach als eigene Republik, die jedoch von keinem Staat anerkannt wird. Die Region wird auch der "bergige schwarze Garten genannt" und ist etwa doppelt so groß wie das Saarland. Die Einwohner leiden bis heute unter dem Konflikt, der nie wirklich geklärt wurde. Der Wiederaufbau läuft schleppend, worunter gerade auch die medizinische Versorgung leidet. Die mittlerweile nicht mehr kleine Patientin lebt mit ihrer Familie abgelegen von der Hauptstadt in einem kleinen Dorf. Die Familie besitzt eine Schafs- und Ziegenherde, von deren Erträgen sie lebt. Die großen Brüder von Makhfirat wollen das Erbe ihrer Eltern weiter hüten. Alle Frauen im Haushalt verdienen durch Handarbeit (Weiterverarbeitung von Wolle und anschließender Verkauf auf Märkten) ein wenig Geld dazu. Die damals kleine Makhfirat hat ihre Leidenschaft zum Nähen in der Friedensdorf-Nähstube erlangt. Schon damals hat sie einen tollen selbst genähten Rock mit nach Hause gebracht. Sie ist sehr kreativ und hat viele Ideen für Muster. Sie liebt ihre Heimat und möchte mehr Touristen ins Land locken und diese von der Schönheit der Region überzeugen

Das hübsche Mädchen leidet an einer angeborenen Ekstrophie Harnblase, also einer komplizierten urologischen Fehlbildung. Sie lebt seit dem Kleinkindalter mit einem künstlichen Ausgang. Armenische Ärzte konnten ihr nicht helfen. In Deutschland wurde sie in einer Universitätsklinik behandelt. Sie hat keine Schmerzen mehr und fühlt sich wieder als richtige Frau. Seitdem sie wieder zur Schule geht, hat sie große Pläne geschmiedet. Sie ist zu einer selbstbewussten, lebensfrohen, jungen Frau geworden.

Quelle: RP
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