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Dinslaken
Lions-Kalender: Heute gibt's 18 Gewinne

Dinslaken. Die Geschichte von Umeda, die ihren Schwestern in der Nähstube des Friedensdorfs Röcke nähte.

Heute öffnen wir das elfte Türchen des Adventskalenders, den der Lions Club Dinslaken zu Gunsten des Friedensdorfs herausgebracht und verkauft hat. Diese Nummern haben gewonnen: 109, 1341, 4199 jeweils ein Gutschein im Wert von 30 Euro von Blickkontakt optik & desing; 340, 1138, 2796 jeweils ein Gutschein im Wert von 30 Euro von der Fleischerei Engelbrecht; 1686 drei Massagen vom Gesundheitshaus Lohberg; 1659, 4253 je ein Gutschein im Wert von 30 Euro von Isolabella; 234, 248, 784, 3203, 4212 jeweils ein Gutschein im Wert von 30 Euro vom Modehaus Feller; 216, 2813, 3047, 3836 je ein Gutschein im Wert von 30 Euro von der Sonnen-Apotheke (alle Angaben ohne Gewähr).

Zu jedem Türchen veröffentlichen wir das Bild eines Friedensdorfkindes und erzählen dessen Geschichte: Mittlerweile ist Umeda aus Tadschikistan 16 Jahre alt. Als sie zur behandlung ins Friedensorf kam, war sie neun. Sie lebt mit ihrer Familie in Chatlon, einer der vier Provinzen in Tadschikistan, die an Afghanistan grenzt. Die Bevölkerung ist hauptsächlich in der Landwirtschaft tätig - speziell auf Baumwollplantagen und in der Rinderzucht. So auch die Familie von Umeda, die ein paar Rinder ihr eigen nennen kann.

Das junge Mädchen litt an einer angeborenen Blasenekstrophie, das heißt, ihre Blase war nicht unter der Bauchdecke, sondern oben drüber. Diese Erkrankung tritt bei etwa einer von 40.000 bis 50.000 Lebendgeburten auf. Gerade als ein Mädchen im bitterarmen Land Tadschikistan, war es Umedas größter Wunsch normal zur Toilette gehen zu können. Sie musste schon immer eine Windel tragen und hat keine Kontrolle über ihren Harndrang. Außerdem kam es immer wieder zu Entzündungen.

Es gibt nur sehr wenige Kliniken in Deutschland, die eine solche Fehlbildung operieren können. Das Friedensdorf konnte eine Operation möglich machen. Jetzt kann das Mädchen ohne Windel leben, und so traut Umed sich auch, zur Schule zu gehen

Im Friedensdorf war sie zwar anfangs sehr schüchtern, man sah aber sehr schnell, dass das Mädchen viele Talente hat und wissbegierig ist. Die Nähstube, die durch ehrenamtliche Unterstützer des Friedensdorfes betreut wird, war ihr Lieblingsort.

Sie nähte ihren großen und kleinen Schwestern Röcke in Deutschland und übergab diese voller Stolz, als sie wieder zuhause war.

Quelle: RP
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