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Dinslaken/Voerde
Lkw fahren über Frankfurter Straße

Dinslaken/Voerde. Emschermündung: 190. 000 Kubikmeter Erde landen im Hafen Emmelsum.

Viele Laster werden in den nächsten Monaten von der Emschermündung in Richtung Kläranlage an der Turmstraße unterwegs sein. Damit sich der Mündungsbereich in eine Auenlandschaft verwandeln kann, werden bei diesen Arbeiten rund 300000 Kubikmeter Erde ausgehoben. Rund 30.000 Kubikmeter landen auf dem Gelände der Kläranlage Emschermündung, rund 190 000 Kubikmeter werden nach Voerde transportiert.

Abnehmer der Erde ist die Hafengesellschaft DeltaPort, die in Emmelsum ein rund 15 Hektar großes Grundstück für die Nutzung als Gewerbegebiet vorbereitet. Um das Gelände hochwassersicher zu machen, wird der Bodenaushub der Emschermündung benötigt. Insgesamt handelt es sich um 700. 000 bis 80.0 000 Kubikmeter Erde. Die 190.000 Kubikmeter aus der Emschermündung werden ab März 2016 per Laster in den Hafen transportiert. Wie die Emschergenossenschaft auf Anfrage erklärte, fahren die Lkw über die Frankfurter Straße zum Hafen. Das heißt, sie biegen auf die Böskenstraße ein und gelangen über die Bühl- und Schleusenstraße an ihr Ziel. Die Transporte ziehen sich laut Emschergenossenschaft bis in das Jahr 2017 hin.

Die restliche Menge Erde, rund 60. 000 Kubikmeter, bleiben an der Mündung und werden dort für die Dämme und Deiche verwendet.

(mt)
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