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Dinslaken
Lohberger Filmfest im Wasserturm

Dinslaken. Jugendliche haben gemeinsam mit dem Verein Parkwerk ein tolles Programm zusammengestellt: "Saturday Night Fever", ,Snatch", "Lauf um dein Leben", "Die Eiskönigin". Außerdem wird Live-Musik und Tanz geboten. Von Michael Turek

Der Wasserturm im Bergpark soll vieles sein: Treffpunkt, öffentliches Café, Ideenschmiede und Kinosaal. Um diese Ideen umzusetzen, haben sich Jugendliche und junge Erwachsene regelmäßig getroffen, haben mit Unterstützung des Projektes Parkwerk Pläne geschmiedet und Veranstaltungen vorbereitet. Eine davon wird am Freitag realisiert. Dann ist der Turm Anlaufpunkt für das 1. Lohberger Filmfest. An drei Tagen werden Kinofilme teilweise Open Air gezeigt, gibt es ein Rahmenprogramm mit Musik, Installationen, Tanz und internationalem Essen. Entwickelt und organisiert wurde das Festival von jungen Menschen aus Lohberg, so Amanda Bailey, Projektleiterin Parkwerk.

Kleinere Kinoveranstaltungen habe es schon gegeben. Sozusagen als Probe für das Festival. Im Sommer sind drei Workshops, die gut angenommen worden sind, durchgeführt worden. Mit Adnan G. Köse, der auch der Schirmherr der Veranstaltung ist, mit den Verantwortlichen von "Filme mit Freunden", die Filmvorführungen im Burginnenhof organisiert haben, und mit der Dokumentarfilmerin Ayse Kalmaz.

Es ging um die Frage, was überhaupt Film ist, warum jemand Filme macht und was die Jugendlichen in einem Film erzählen würden. Vielleicht, so Bailey, wird aus diesen Überlegungen ein Film, in dem aus der Perspektive der Jugendlichen über Lohberg erzählt wird. Bei den Workshops ging es aber auch um das Handwerk, das für Dreharbeiten notwendig ist. So haben sich die Teilnehmer über die benötigte Technik und über Themen wie Kameraführung informiert.

Der Wasserturm und das Parkwerk sollen aber mehr sein. Seit zwei Jahren engagieren sich Jugendliche und junge Erwachsene. Den Wasserturm wollen sie als öffentlichen Treffpunkt und Café betreiben. Momentan befindet er sich in einer Testphase und ist schon als gemeinschaftliches Café, Informationspunkt und Veranstaltungsort geöffnet. Im nächsten Jahr soll es professionell geführt werden und regelmäßige Öffnungszeiten erhalten. Selber etwas machen, das gehört auch zum Parkwerk. So sind zum Beispiel Liegestühle hergestellt worden, die zum Verweilen einladen. Demnächst sollen sie auch verkauft werden. Und die Leinwand, die beim Filmfestival zum Einsatz kommt, ist ebenfalls Marke Eigenbau. Es handelt sich um eine Markise, so Bailey, in die die Leinwand eingespannt werden kann. Vorgesehen ist auch, den Wasserturm zu renovieren. Dann soll er einen Glaskasten mit Fenster erhalten, der einen Blick auf die Gartensiedlung zulässt. Weil sie noch im Bergpark fehlt, soll eine Toilette errichtet werden.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, die Verantwortlichen hoffen aber auf Spenden.

Quelle: RP
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