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Dinslaken
Lokale Agenda mit besonderen Themenabenden

Dinslaken. Die unter dem Dach der Lokalen Agenda 21 existierende Arbeitsgemeinschaft "Energie und Umwelt" wird in diesem Jahr gemeinsam mit der örtlichen Volkshochschule (VHS) besondere Themenabende anbieten. Anmeldungen für diese Abende nimmt die VHS Dinslaken-Voerde-Hünxe entgegen. Dort gibt es Karten für das schriftliche Anmelden, möglich ist das aber auch im städtischen Agenda-Büro.

Während in Paris kürzlich der internationale Klimagipfel zu Ende ging, macht Dinslakens Lokale Agenda 21 ernst mit dem Thema Klimaschutz vor Ort. Alle Bürger, hieß es, könnten mithelfen, die Umwelt zu schonen, weniger Energie zu nutzen und das Klima zu schützen. Ein aktiver Beitrag ist die lebendige Gestaltung von Gärten. Wie Bienen und Hummeln wieder in Gärten gelockt werden können, weiß Jutta Becker-Ufermann am Mittwoch, 16. März, ab 18 Uhr im Dachstudio der Stadtbibliothek zu berichten.

Versiegelte Flächen, auf denen man sich mit einem Hochdruckreiniger austoben kann und jedes Leben in die Kanalisation befördert, sind nicht geeignet. Doch die Tendenz, den Garten wischfest zu gestalten, ist unübersehbar. Die Lokale Agenda will Mut machen, sich diesem Trend zu widersetzen. Wie durch Mülltrennung wertvolle Rohstoffe entstehen, erklärt Thomas Moll von der Kreis Weseler Abfallgesellschaft am Mittwoch, 11. Mai, ab 18 Uhr, ebenfalls im Dachstudio. Gerade das Umstellen auf die Biotonne zeigt, dass noch viele Frage offen sind, was wie und warum sortiert wird.

"Warum gehört die kompostierbare Plastiktüte doch in den gelben Sack und nicht in die braune Tonne?" Diese und andere Fragen werden an diesem Abend beantwortet. Passend dazu wird am Mittwoch, 8. Juni, der Wertstoffhof vom DIN-Service seine Pforten für Gäste öffnen. Nach Betriebsschluss wird Interessierten gezeigt, was mit Rohstoffen passiert, wenn sie zu Hause abgeholt oder beim DIN-Service abgegeben wurden. Das Sammeln von Rohstoffen schont nicht nur die Umwelt, sondern spült auch Geld in die Stadtkasse. Das trägt dazu bei, dass die umgelegten Kosten für die Müllentsorgung geringer ausfallen können, wenn alle mitmachen.

Quelle: RP
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