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Dinslaken/Voerde/Hünxe
Markus Ivens wird DRK-Geschäftsführer

Dinslaken/Voerde/Hünxe: Markus Ivens wird DRK-Geschäftsführer
Der neue und der alte Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes: Markus Ivens (links) tritt die Nachfolge von Joachim Liersch an. FOTO: DRK
Dinslaken/Voerde/Hünxe. Beim Kreisverband Dinslaken-Voerde-Hünxe des Deutschen Roten Kreuzes steht eine personelle Veränderung an. Ende Januar 2018 geht Joachim Liersch in den Ruhestand. Sein Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen des DRK. Von Heinz Schild

Der bisherige Kreisgeschäftsführer des DRK Dinslaken-Voerde-Hünxe, Joachim Liersch, geht mit 65 Jahren in rund einem Monat in den Ruhestand. Der Verband hat bereits die Weichen für die Nachfolge gestellt und sich für Markus Ivens entschieden, der aus den eigenen Reihen kommt und bislang als Fahrdienstleiter beim DRK tätig ist, wie Vorsitzender Dr. Kurt Gerritz im RP-Gespräch berichtete.

Eines der Standbeine des Roten Kreuzes ist die Blutspende, die regelmäßig stattfindet. Der nächste Termin ist für Dienstag, 2. Januar, 2018 geplant, dann kann in der Zeit von 13 bis 18 Uhr bei Bugaz an der Gerhard-Malina-Straße 2 in Dinslaken Blut gespendet werden. "Seit 2011 geht die Kurve bei den Blutspendern herunter, es fehlen bedauerlicherweise die Erstspender", berichtete Dr. Kurt Gerritz. Auf dem Höhepunkt der Spendenbereitschaft im Jahre 2011 gab es etwa 4700 Blutspenden, danach sank die Zahl kontinuierlich und liegt gegenwärtig bei 3000. Dabei ist Spenderblut nach wie vor wichtig und nicht zu ersetzen, benötigt wird es nicht nur nach Unfällen, wenn Blutransfusionen notwendig sind, sondern auch in der Krebsbehandlung (Onkologie). "80 Prozent der Menschen brauchen statistisch gesehen einmal in ihrem Leben eine Blutkonserve. Irgendwann kann also jeder auf Spenderblut angewiesen sein", so der DRK-Kreisverbandsvorsitzende.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Gegenwärtig ist es so, dass die treuen Blutspender immer älter werden, die jüngeren aber nicht in dem Maße nachwachsen, wie es wünschenswert wäre. Angesichts dieser Entwicklung ist die Altersgrenze für regelmäßige Blutspender inzwischen auf 72 Jahre heraufgesetzt worden, wie Gerritz weiter berichtete. "In Großstädten geht etwa ein Prozent der Bevölkerung zur Blutspende, bei uns sind es knapp drei Prozent." So mancher geht bewusst zur Blutspende, weil er Menschen helfen will oder selbst Glück gehabt hat und andere nun daran teilhaben lassen will. Die meistern Menschen können nicht zur Spende motiviert werden oder es fehlt ihnen der letzte Impuls dazu. "Vielleicht hat der ein oder andere Angst vor dem Piks", vermutet Dr. Gerritz.

Ein weiteres Standbein des DRK ist der Fahrdienst, dazu gehören Krankentransporte ebenso wie Behindertenfahrten. Der Verband verfügt beispielsweise über zwei Fahrzeuge, die Gerritz als rollende Intensivstationen bezeichnet. Diese Spezialfahrzeuge werden eingesetzt, wenn ein Patient von einer Intensivstation aus medizinischen Gründen transportiert werden muss.

Groß geschrieben wird beim DRK Dinslaken-Voerde-Hünxe die Aus- und Weiterbildung. Ein ganz wichtiger Bereich sind hier die Angebote in Erster Hilfe (für Führerscheinbewerber, Erste Hilfe am Kind, für Sportgruppen, in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder), aber auch Fortbildungen.

Drei Seniorenclubs bietet das DRK an, und zwar in Drevenack, Hünxe und Friedrichsfeld. In Drevenack sind es überwiegend Frauen, die an den regelmäßig montags von 15 bis 17 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus an der Kirchstraße stattfindenden Treffen teilnehmen. Aber auch Männer fühlen sich dort wohl.

Ein weiteres Angebot des DRK ist der Hausnotruf. Den Nutzern dieses Dienstes steht rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche, ein fachkundiger Ansprechpartner zur Verfügung, der bei Problemen hilft..

Im kommenden Jahr soll in Dinslaken wieder ein Stadtschützenfest stattfinden, dafür hat sich in seiner letzten Sitzung der Stadtrat ausgesprochen und will 20.000 Euro als Zuschuss zur Verfügung stellen. Mit dabei wird das hiesige Rote Kreuz sein. "Wir stellen den Sanitätsdienst sicher", wie Dr. Kurt Gerritz erklärte.

Quelle: RP
 
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