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Voerde
Mehr Planungssicherheit für Musikschule

Voerde. Kulturausschuss will vertraglich einen jährlichen Zuschuss in Höhe von fast 4400 Euro gewähren. Von Heinz Schild

Die Musikschule Voerde kann aufatmen. Sie soll von der Stadt einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 4383 Euro erhalten. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Kultur- und Sportausschusses in ihrer gestrigen Sitzung einstimmig aus. Ein entsprechender Vertrag wird erarbeitet. Bürgermeister Dirk Haarmann sagte, dass es darum gehe, der Musikschule Planungssicherheit zu geben, denn sie leiste einen wichtigen Beitrag für das Bildungsangebot in der Stadt. Die Kommune könne zudem froh sein, dass es den Musikschul-Verein gebe, der sich auf kulturellem Gebiet engagiere.

Der zu erarbeitende Vertrag wird eine Laufzeit von drei Jahren haben, dann kann über eine Verlängerung gesprochen werden. Eine Vertragsdauer von einem Jahr hielt der Bürgermeister für nicht sinnvoll, da durch eine solche Befristung die Musikschule nichts gewonnen hätte. Die dreijährige Laufzeit gebe ihr und auch ihren Honorarkräften eine längerfristige Perspektive. Ingrid Hassmann von den Grünen wertete den Vertrag über den städtischen Zuschuss als die Anerkennung, die die Musikschule schon seit Jahren verdient habe, da sie eine tragende Säule des kulturellen Lebens in Voerde sei. Endgültig entscheidet in dieser Sache der Stadtrat am 10. Mai.

Zuschüsse gewährte der Ausschuss dem Frauenchor "pro Musica" für dessen Jubiläumskonzert und dem Männergesangverein "Eintracht" Voerde für ein Konzert im September. Jeder Chor erhält maximal 1000 Euro. Die Voerder Schlossabende bezuschusst die Stadt in diesem Jahr mit maximal 2380 Euro, wie weiterhin beschlossen wurde. Ausschussvorsitzender Stefan Schmitz lobte die Schlossabende als eine "schöne Veranstaltung, die sich etabliert hat". Die Gewährung der Zuschüsse wertete er als deutliches Signal an Kulturschaffende und Ehrenamtliche, dass deren Engagement von der Kommune gewürdigt werde.

Zustimmung auch zur geplanten Umwandlung eines Aschekleinspielfeldes in ein Naturrasenkleinspielfeld auf der Sportanlage Groelberg in Spellen.

Quelle: RP
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