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Voerde
Mehr Platz für Friedrichsfelder Wehr

Voerde. Gestern fand die Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrgerätehaus an der Hugo-Mueller-Straße statt. Die Arbeiten kommen gut voran. Bereits Anfang September sollen die Wehrleute in das neue Gebäude einziehen können. Von Rita Meesters

Wer in den vergangenen Tagen die B 8 in Friedrichsfeld entlang gefahren ist, der hat es schon gesehen: Es tut sich etwas auf der Baustelle für das neue Feuerwehrgerätehaus an der Hugo-Mueller-Straße. Gestern trafen sich Vertreter von Stadt, Feuerwehr, Ratsfraktionen und Bauherr André Lackas zur Grundsteinlegung. Schon Anfang September soll das Gebäude in Betrieb genommen werden.

Es hat einige Verzögerungen bis zum Baubeginn gegeben, doch nun schreiten die Arbeiten mit großen Schritten voran. Bereits Ende kommender Woche, erklärt Bauleiter Karsten Krey, wird der Rohbau stehen. Die großen Steine werden bereits passend zugeschnitten angeliefert, so dass sie vor Ort sofort verarbeitet werden können. Anschließend geht's an den Innenausbau.

Das Gerätehaus in Friedrichsfeld schließt die Reihe der Erneuerungen für die Voerder Löschzüge ab, erläuterte Bürgermeister Dirk Haarmann bei der Grundsteinlegung. Der Neubau dient als Ersatz für das 1968 erbaute Gerätehaus an der Böskenstraße, das 1993 zuletzt renoviert wurde und laut Brandschutzbedarfsplan nicht mehr die aktuellen Anforderungen erfüllt, wie Haarmann weiter erklärte. Durch die Erweiterung des Ortsteils mit der Heidesiedlung sei zudem ein neuer Standort notwendig geworden. Der Neubau liegt zentraler, durch die Ausfahrt zur B 8 hin können die Wehrleute bei ihren Einsätzen ihre Ziele besser erreichen. Die Einfahrt erfolgt dagegen über die Hugo-Mueller-Straße, An- und Abfahrt von Fahrzeugen sind also voneinander getrennt.

In der Halle im Erdgeschoss haben drei Einsatzfahrzeuge Platz, zusätzlich wird eine Garage für einen Bootsanhänger gebaut. Neu ist auch, dass männliche und weibliche Wehrleute getrennte Umkleidebereiche haben, Platz ist für bis zu 50 Personen. Errichtet wird das Feuerwehrgerätehaus vom Investor André Lackas aus Wesel, der das Gebäude langfristig an die Stadt vermietet.

"Wir sind froh, dass wir nun den Startschuss geben können", betonte Dirk Haarmann und sprach damit auch Wehrführer Dirk Bosserhoff, Löschzugführer Frank Egener und seinen Stellvertretern aus der Seele, denn die Mitglieder des Löschzuges werden in dem Neubau mehr Platz und bessere Bedingungen vorfinden - und das dient letztendlich allen Einwohnern des Ortsteils. Die Freiwillige Feuerwehr Voerde besteht aus fünf Löschzügen: Voerde, Friedrichsfeld, Spellen, Möllen und Löhnen. An der Spitze gab es zu Beginn des Jahres einen Wechsel: Ernst Wardemann gab sein Amt altersbedingt auf. Sein Nachfolger wurde Dirk Bosserhoff.

Quelle: RP
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